Die Europaletten und ihre Nachbarn – Kap 2/2 (Reiseberichte)
Moin.
Nahmd!
Besten Dank.
Immer wieder gern!
376: Interessanter als das Zentrum finde ich ja Pskov. Ist halt hinter Sigulda die nächste nennenswerte Ansiedlung direkt an der Straße, wenn man von Isborsk (Dreivierteltausend Einwohner) absieht.
Ok, ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass das Pskow sein könnte. :D
Stattdessen hätte man doch lieber beispielsweise Valmiera eintragen können (dass das an der gestrichelten A3 liegt, weiß kein Touri).^^
389: Die Katholiken sind eher im Osten zu finden, da lebt eine nennenswerte polnischsprachige Minderheit. in Daugavpils sind sie die drittgrößte Sprachgruppe nach Russisch und Lettisch.
Ah, dann haben sie sich da versteckt. ;-)
Das sind aber nur 2 - 2,5 % der Einwohner Lettlands, die 24 % Katholiken sind damit noch nicht erklärt. :p
410: Nur eine modernisierte Front. ;-)
Ach so, ich hatte an das Positive auf der Welt geglaubt. :D
476: Das ist ein Steuerwagen, also nichts mit moderner. Nur moderner aussehent, weil umgebaud. RVR war übrigens der führende Triebzughersteller der Sowjetunion.
Hätte ja sein können. :D Ich hatte ja immer noch vermutet, dass die Letten nicht allein mit (E-)Urviechern aus der Sowjet-Ära umherfahren. Gerade gecheckt, anscheinend tun sie das schon... :-/ (Estland hat die Dinger vor acht Jahren schon ausgemustert...)
RVR ist mir bekannt, ich habe schon Bilder von RVR-E-Urviechern in Podgorica hier im Forum hochgeladen. ;-)
492: Gibt es mittlerweile Estnich-Unterricht in Lettland und umgekehrt?
Weiß ich nicht. Der Vorteil des Beherrschens der jeweils anderen Sprache ist ja doch recht gering, und Kenntnisse anderer Fremdsprachen sind weit verbreitet.
Es gibt ja auch Leute, die Sprachen schnell ohne richtigen Unterricht, sondern nur durch "Aufschnappen" erlernen können. Für mich gilt das leider nicht wirklich. :-(
496: Die einzige Übernachtungsmöglichkeit in Walk? ;-)
Nein nein, es gab schon ein paar mehr, selbst bei den internationalen Portalen (die mit ihren hohen Provisionen die kleinsten Anbieter häufig abschrecken).
505: 2425 müsste Dorpat heißen. Ja, auf deutsch. Walk hat offenbar keinen.
Stimmt, das steht sehr klein dran. :-)
567: Meines Erachtens ist die Johanniskirche erst in den 1990ern wiederaufgebaut worden, war zwischenzeitlich Ruine oder einer anderen in sowjetisch besetzten Ländern üblichen Kirchennutzung zugeführt.
Stimmt. Die allwissende Müllhalde sagt hier: "1940 begann für Estland der Zweite Weltkrieg. In der Nacht zum 26. August 1944 kam es zu heftigen Kämpfen zwischen der Roten Armee und der deutschen Wehrmacht bei Tartu. Die Tartuer Johanniskirche wurde durch die Bombardierungen in Brand gesetzt und weitgehend zerstört. 1952 brach die Nordwand des Mittelschiffs ein. Während der sowjetischen Besetzung Estlands lag die Johanniskirche in Ruinen und diente als Lagerhalle."
Der Wiederaufbau fand dann von 1989 bis 2005 statt - nicht gerade schnell, schließlich erfolgte sie in dem überwiegend atheistischen Land auf Grundlage von Spenden.
571: Nein. Chirurg mit Asteroid.
Mit Asteroid & Gletscher. Hoffentlich ist der Gletscher auch so dauerhaft wie die Konservierungsmethode seines Namensgebers. ;-)
575: Für mich ist es das erste in der vierten Zeile.
Da haben sie halt aus Versehen noch Kyrillisch erwischt. Passiert... (Den Buchstaben gibt es übrigens nicht am Wortanfang kyrillischer Wörter^^)
588: 2313 ist Pernau. Derzeit ohne Reiseverkehr.
Dass die Stadt Pärnu ohne Personenverkehr auskommen muss, könnte u U daran liegen, dass die Stichstrecke dorthin nur 40 km/h hergibt...
593/594: Nix. Das sind auf alt getrimmte KT4D. Der gezeigte Wagen 141 fuhr mal in Gera: Transphoto.
In Lettland alte Vehikel für neu gehalten, in Estland neue Vehikel für alt gehalten. Man merkt schon, dass ich mich weniger für die Vehikel an sich interessiere. ;-)
646ff.: Besten Dank, dass Du auch das würdigst.
Die Russenruine ist meiner Sicht auf jeden Fall eines der Highlights von Tallinn! Noch sind die Säulenallee sowie das Dach freigegeben, mit stärkerem Verfall dürfte sich das demnächst wohl auch ändern...
Vergleich der Länder: So gut ich die Forumlierung verstehen kann, so schlecht finde ich das keine eigene Geschichte. Bis nach dem 1. Weltkrieg gab es keine Nationalstaaten, das ist korrekt. Aber es gab durchaus die Völker mit ihrer durch Fremdherrschaft bestimmten Geschichte. Tallinn bedeutet ja soviel wie Dänenstadt, während der deutsche Name Reval auf eine estnische Landschaftsbezeichnung zurückgeht. Esten und Letten lebten zumeist auf dem Land, die städtische Elite und der Adel auf dem Land war deutschsprachig, dazu kamen Angehörige diverser anderer Völker. Das ist mehr oder minder parallel zur finnischen Geschichte mit der einstigen schwedischsprachigen Elite.
Stimmt, "keine eigene Geschichte" ist tatsächlich nicht gut formuliert. Es war natürlich nicht mein Ansinnen, dass ich den Völkern ihre Geschichte abspreche. So etwas überlasse ich dem Kremlmonster (vorübergehende Mutationen in der Vergangenheit hin oder her - ich möchte betonen: Wir sind weder verwandt noch verschwägert!). Eine bessere Formulierung wäre wohl "anders als Litauen keine eigene Staatlichkeit/Nationalgeschichte vor dem Ersten Weltkrieg".
Was das heutige Lettland angeht, so ist dieser Wikipedia-Artikel nicht ganz uninteressant. ;-)
Die Motivation war da: Man hat es immer wieder neu probiert, und immer wieder ist es von neuem schief gegangen. :D
Viele Grüße
Sören
Es grüßt ebenfalls
Das Krümelmonster
--
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Krümelmonster,
21.05.2022, 21:04
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Krümelmonster,
21.05.2022, 21:05
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Krümelmonster,
21.05.2022, 21:06
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Krümelmonster,
21.05.2022, 21:07
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Krümelmonster,
21.05.2022, 21:07
- Paldies un aitäh! -
JanZ,
23.05.2022, 21:15
- Paldies un aitäh! -
Krümelmonster,
12.11.2022, 18:01
- Paldies un aitäh! - JanZ, 14.11.2022, 13:00
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Krümelmonster,
12.11.2022, 18:01
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JanZ,
23.05.2022, 21:15
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21.05.2022, 21:07
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Sören Heise,
22.05.2022, 10:08
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- Die Europaletten und ihre Nachbarn – Kap 2/2 - Sören Heise, 24.05.2022, 09:23
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Murrtalbahner,
23.05.2022, 12:04
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23.05.2022, 17:15
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Sören Heise,
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21.05.2022, 21:05