IT: Erfolg Rennzüge führt zur Einstellung Alitalia. (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Samstag, 16.10.2021, 15:00 (vor 223 Tagen)
bearbeitet von Oscar (NL), Samstag, 16.10.2021, 15:00

Buongiorno ICE-Fans,

die italienischen Rennzüge sind ein Erfolg. Sowohl Nationalbahn Trenitalia als Privatbahn NTV befahren mit ihren Frecce bzw. .italo die Kernstrecke Mailand-Rom mehrmals pro Stunde. Nonstop oder mit Zwischenhalten. Eine Teilstrecke, die komplette Strecke oder sogar darüber hinaus.
Der Erfolg ist so gross dass Nationalflieger Alitalia ihren Betrieb einstellt:

Over two thirds of people traveling between the two cities (Milan, Rome) now takes the train. It's a remarkable endorsement of Italy's high-speed rail network, which debuted in 2008.
Traveling those near-400 miles between Milan and Rome takes as little as 2 hours and 59 minutes. And, of course, the train stations are in the city center, and there's no need to turn up long before your train -- the doors close two minutes before departure.

Tendenz des Artikels ist dass die Rennzüge Alitalia gekillt haben. Ich kann aber auch sagen: 1. nicht nur die Rennzüge, sondern auch die Billigflieger. Oder 2. Alitalia hat sichselber gekillt, weil das Unternehmen zu viel auf den Inlandsmarkt fokussiert war.

Italy is the only country in the world to have two high-speed train operators.

Nope: in FR/ES fährt der Ouigo nebst SNCF/renfe; ILSA soll kommen.

It's also home to the world's first high-speed freight service, running between Bologna and Maddaloni, in Campania, in just three and a half hours.

1. TGV La Poste war schon eher dabei. Na gut, Post ist angeblich keine Fracht.
2. s.i.w. haben die Chinesen auch Cargorenner.

Zudem möchte ich folgendes bemerken:

a. schön, dass Alitalia nicht mehr fliegt. Aber es fliegen jetzt andere Unternehmen, und es werden Flugstrecken angeboten, die es in der Blutezeit von Alitalia nicht gab. Giovanni wird Palermo-Venedig wohl nach wie vor fliegen.
b. wegen Arbeit von Rom nach Mailand? Tagtäglich? Schön dass die Pendelei in 3 Stunden kann, aber gefühlt ist man länger unterwegs als auf dem Arbeitsplatz.
c. bevor alle hier meckern, wo bleibt Deutschland: Italien hat den Vorteil, dass man mit nur einer Strecke Turin, Mailand, Bologna, Florenz, Rom und Neapel anbinden kann. Das sind 6 Grossstädte aus dem Top 8.

Andererseits zeigt Italien was mit einer "Schienenautobahn" möglich ist. Man kann an allen Grosstädten vorbeifahren; auch Mailand und Rom (dafür Halt in Milano Rogoredo und/oder Roma Tiburtina). In Frankreich wird an Paris vorbeigefahren (oder mit Halt in Massy, Eurodisney oder Roissy).
In Deutschland ist das geopolitisch und netzwerktechnisch selbstverständlich nicht möglich, siehe Mannheim... obwohl man aus Köln Messe/Deutz in Prinzip relativ leicht einen "Köln ICE" erstellen kann.


Tanti saluti,

Oscar (NL), träumt mal wieder weiter von Amsterdam-München in AMS-30-UTR-60-K-60-F-60-S-90-M... 5 Stunden...

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum