Wunder bei Anschlüssen. (Fahrkarten, Angebote und Tarife)

sfn17, Samstag, 17.10.2020, 15:59 (vor 7 Tagen) @ Knochendochen
bearbeitet von sfn17, Samstag, 17.10.2020, 16:02

Das allgemeine Problem bei DB ist ja diese Wundergläubigkeit:

Selbst bei voraussichtlich völlig aussichtslosesten Anschlüssen könnte noch während der Fahrt ein Wunder geschehen und damit der Anschluss (egal ob Zug oder Flug) erreicht werden.

Man kann die Reise nicht faktisch abbrechen, ohne manifest zu spät anzukommen. Der Passus
vernünftigerweise davon ausgegangen werden [muss], dass der Reisende am Zielbahnhof gemäß Beförderungsvertrag mehr als 60 Minuten verspätet ankommen wird
wird in der Praxis gar nicht gelebt. Denn die Deutsche Bahn hat keine Vernunft, sondern ist wundergläubig.

Das Problem besteht auch schon bei Verbindungen, in denen an einem Zwischenort ein längerer Aufenthalt eingeplant und so auch gebucht wurde.

Angeblich ist ein durch vorherige Verspätung ruinierter Aufenthalt (d.h. man hat am Zwischenort letztlich gar keine Zeit und muss plötzlich schnell den zuggebundenen und pünktlichen Zug erreichen) erstattungsfähig, aber da habe ich hier im Forum noch nie eine Erfolgsmeldung vernommen. Eigentlich müsste schon bei Verspätung (meinetwegen auch erst ab 59 Minuten) eines vorherigen Zuges bereits die Zugbindung komplett aufgehoben werden.

Ich weiß, dass einige Forumanen den Buchungswunsch "Aufenthalt" gerne ignorieren oder schlecht reden würden. Derartige Unmutsbekundungen bitte gleich unterlassen, danke.


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