Erklärung gibt doch die SBB selbst. (Reiseberichte)

Aphex Twin, Donnerstag, 30.07.2020, 13:03 (vor 2067 Tagen) @ EK-Wagendienst

Diese Erklärung der SBB ist ziemlich schwach. Demnach bräuchte man ja überhaupt kein WLAN - wenn ich mich so in deutschen ICE und auch NV-Zügen umsehe, fällt schon auf, dass das WLAN Angebot rege genutzt wird. Da auf irgendwelche SIM Karten zu verweisen macht wenig Sinn, zum einen im Hinblick auf ausländische Fahrgäste, zum anderen insoweit, als dass Laptops und Tablets häufig nicht mit einer SIM Karte ausgestattet sind.


und Ausländer ggf. Roaming Gebühren zahlen dürfen,
in der Schweiz weiß man schon, wie man an das Geld von Ausländern kommt.

Das Roamingproblem besteht ja in der anderen Richtung auch (Schweizer Verträge innerhalb der EU). Es stellt sich eben die Frage ob der Bahnticketpreis auch eine Internetdatenverbindung beinhalten sollte. WLAN in deutschen Zügen wird ja nicht hauptsächlich gemacht um nicht-EU-Ausländern die Roaminggebühren zu ersparen sondern um Kunden die Bahn attraktiver zu machen (ob damit global Geld gespart wird oder nur für den Endkunden vom Mobilvertrag in das Bahnticket verschoben wird ist ja nicht unbedingt klar).

Für die Verbindungsqualität kann eine Bündlung der Netze aller Anbieter über WLAN im Zug vorteilhaft sein (vor allem für Kunden mit Verträgen von schlechteren Netzen), genauso kann es aber auch vorteilhafter sein wenn 20 Handyantennen pro Wagen eine Verbindung herstellen, verglichen eine Antenne fürs WLAN pro Wagen.

WLAN in stationären Situationen (Bahnhof, Restaurant, Ladengeschäft, etc.) macht deutlich mehr Sinn da eine Festnetzverbindung ein besseres Preis-Leistungs-Verhältniss (Preis gegenüber Geschwindigkeit & Datenmenge) als eine Funkverbindung aufweist.


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