Nr. 1 zählt ganz genau (Fahrkarten und Angebote)

ice_pendler, Freitag, 13.12.2019, 08:05 (vor 2424 Tagen) @ E 1793

User-Story 1: Störung im Betriebsablauf
Früher bin ich bei Unwetter einfach nicht in den Zug eingestiegen und später gefahren. Auch mal eine Woche später.

Bei Unwetter gab es in letzter Zeit fast immer sehr großzügige Regelungen. Da galten sümtliche Tickets(!) auch mal mehr als eine Woche nach dem Reisetag.

Jetzt habe ich Fahrgastrechte-Formalitäten an der Backe.

Warum hat man das jetzt?

Bisher: Du nimmst die Fahrkarte und benutzt sie nächste Woche. Kein Mehraufwand.
Neu:
1. Kaufen der Fahrkarte und Buchen im System
2. Der Zug fährt nicht.
3. Fahrgastrechteformular besorgen und ausfüllen
4. Fahrgastrechteformular zur Post bringen (wir sind im Ausland...)
5. Mindestens 14 Tage Warten
6. Antwort kommt mit Erstattung auf Deine Kreditkarte
7. Buchung der Einnahme im Buchungssystem

Das ist der Fall, wenn es gut läuft. Wenn es schlecht läuft, wird Dir erklärt, dass die Rechnung des Leonardo-Hotels in München kein Original war. Du kriegst sie natürlich nicht zurück und kannst das Gegenteil nicht beweisen. Darauf hast Du echt keinen Bock.

Genau deshalb gilt Punkt 1: Mir wird das Leben schwer gemacht. Stornieren geht übrigends nicht, weil ein ordentliches Buchungssystem kein Storno einer bezahlten Ausgabe zulässt. Und Du musst ja was mit der Einnahme machen.

In diesem Sinne Frohe Weihnachten!


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