... heute mit Weichspüler ... (Aktueller Betrieb)

Blaschke, Sonntag, 24.11.2019, 12:56 (vor 2393 Tagen) @ J-C

Huhu.

Diese absurden Weglängen halte ich für ziemlich pervers. Nichts gegen Leute, die einfach mal in solche entfernte Städte wollen oder aufgrund ihres Jobs eben öfters ins Ausland reisen, nichts dagegen, wenn man eine ganz bestimmte Ware nur an einem ganz bestimmten Ort kriegt.

Aber warum in dem Ausmaß, wie wir ihn jetzt haben? Ich weiß, ich werde dafür wieder eine Menge Hate einstecken, aber ist es nicht manchmal einfach besser, auf den längeren Weg zu verzichten und was näheres zur Heimat zu wählen?

Zum Beispiel direkt neben der Uni wohnen, statt zu pendeln?

Wo würdest du denn abgrenzen wollen? Wann ist was vertretbar und wann was nicht?

Es sollte nicht sein, dass jeder einzelne sich darum kümmern muss, es sollte sein, dass die Politik die Weichen dazu stellt (Pun intended).

Richtig. Mobilität sollte DEUTLICH teurer werden. In ALLEN Bereichen. Pkw-Maut. Pendlerpauschale ersatzlos streichen. Steuern auf Energieverbrauch drastisch erhöhen.

All das wäre angebracht und ist richtig. Dumm nur, dass der einzelne Bürger das alles für sich selbst nicht akzeptiert; aber gleichzeitig nach Umweltschutz ruft. Und dass andere es für ihn richten sollen.


Problem 2 ist die Wohnraumverteilung. Dass in diesem Land Wohnungen fehlen, ist ja auch so ein immer wiederkehrender Blödsinn. Wohnraum gibt's genug. Nur halt nicht da, wo die Leute hinwollen. Auf dem Land ist Raum genug.

Wenn jetzt aber die Mobilität verteuert wird, verstärkt das natürlich noch die Landflucht. Unter dem Aspekt müßte man Mobilität natürlich günstiger machen.


Aber so tiefschürfend wollen wir doch mal lieber nicht diskutieren.


Schöne Grüße von jörg


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum