Entschleunigung ist subjektiv (Allgemeines Forum)

Celestar, Donnerstag, 05.09.2019, 17:30 (vor 2406 Tagen) @ martarosenberg

Beispiel:
Termin in Berlin um 10:00. Bis 6:00 zu schlafen,


"Entschleunigung" weiter gedacht ist:

Termin um 10:00? -- Anreise am Vortag.

Manche mögen das, andere nicht. Ich mags nicht. Und evtl geht es in gewissen Situationen nicht.


Und: Nicht so viele Termine. Und Fahrten.
Und: Wege verbinden.

Geht manchmal. Geht manchmal nicht.


Bei Entschleunigung ist man bei Anreise am Vortag und Ab-/Weiterreise 2 Tage später immernoch genügend Zeit zu hause, wenn man mag, da man nicht dauernd irgendwo sein muss.

Vielleicht muss man ja gar nicht dauerend irgendwo sein, vielleicht will man ja irgendwo sein. Egal ob private oder berufliche Reisen: Ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass Leute das, was sie tun, einfach gerne machen, auch wenn das viel Reisen beinhaltet?

Es ist doch so: Wenn du 10 Leute ansieht, treffen da sehr viele verschiedene Mobilitätsbedürfnisse aufeinander. Nicht nur von Person zu Person sondern sogar von Reise zu Reise. Teilweise will ("muss") ich sehr schnell irgendwo sein und das optimale Verkehrsmittel wäre ein Beamer oder zumindest mal die Concorde über den Atlantik. Manchmal hocke ich in meinem Auto und fahren 300km über Landstraßen statt Autobahn, weil es mir gerade in den Plan passt und mir der Sinn danach steht.

Dieses "one size fits all" klappt halt nicht. Das sorgt nur für Gleichmacherei und staatlicher Bevormundung. Der Tod für Individualismus, Kreativität und Menschlichkeit.

Celestar


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