Berlin-Düsseldorf, eine Baustelle von 564 km... Weltrekord? (Reiseberichte)

MC_Hans, 8001376, Montag, 04.03.2019, 19:43 (vor 2635 Tagen) @ Lumi25

Um sich von Flixtrain abzuheben muss die DB AG mit ihren ICE-Zügen nun mahl die Vorteile ausspielen. Das bedeutet möglichst lange mit Geschwindigkeiten oberhalb von 200 km/h zu fahren und nicht alle 50-100 km einen Halt einzulegen. Der ICE ist nun mahl wesentlich teurer als 200 km/h-Wagen von der Stange entsprechend muss er auch mehr Geld verdienen um die Mehrkosten auszugleichen. Flixtrain selber wird wohl von der Geschwindigkeit her nicht oberhalb von 200 km/h agieren, weil dort Wagen, Triebzüge oder auch Loks nicht so verfügbar sind wie bis 200 km/h und die Kosten explodieren.

Der Anreiz für schnelle Züge ist mit TPS 2018 einfach gesunken. Jahrelang wurde gefordert, nach Verschleiß und Lärmbelastung zu bepreisen. Jetzt kostet der Kilometer auf der SFS genauso viel wie auf Altbaustrecken, aber je schneller und verschleißintensiver, desto teurer.

Ich schließe mich Dir trotzdem an, ICEs sollten ihre Vorteile öfter und stärker ausspielen in Sachen Geschwindigkeit, Komfort und Haltabstand. Fahrpreise ca. 10% unterhalb des Fliegers, um einen zusätzlichen Anreiz zum Umstieg zu schaffen.

Zusatzidee: Überlegen, wem der Sprinter welchen Nutzen einbringt, und Großstädte mit Sprinterhalt zu einer Kofinanzierung einladen. Gibt sicher viele, die einer Verlagerung vom Flieger auf die Schiene (Reduktion von Fluglärm) zustimmen würden.


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