Da staune ich aber. (Reiseberichte)

heinz11, Samstag, 02.06.2018, 11:12 (vor 2852 Tagen) @ gnampf


Rechtfertig aber keine Vorverurteilung alle Lokführer, ansonsten können wir auch gleich tägliche Drogentests, psychologische Untersuchungen, etc. einführen. Und bevor es die Alkoholtests bei Lokführer braucht wären sie wohl eher erstmal bei Busfahrern, LKW- und PKW-Fahrern, sowie diversen anderen Berufen notwendig, bei denen keine zigfache Absicherung durch Technik gegen Fehler des Menschen besteht.
Ich finde es keinesweg gut wenn ein Lokführer unter Alkoholeinfluß fährt. Aber noch weit weniger gut finde ich es wenn die Rechte eines Menschen immer weiter ausgehölt und die Totalüberwachung eingeführt wird.


Und zwar mächtig gewaltig. Bei allen anderen Themen, bei denen es um weit tiefere Eingriffe in die Grundrechte geht als bei einem Atemalkoholtest, rollt hier die Bugwelle der Mehrheitsmeinung durchs Forum:

"Ich habe nichts zu verbergen, die können mich ruhig überwachen, ist doch überhaupt kein Problem!" Der Alkoholtest wäre mal DAS Anwendungsgebiet für dieses Argument.

Die Agumentation, daß erstmal andere Berufsgruppen mangels technischer Sicherung so etwas benötigten, ist schief. Sie impliziert, daß Alkoholfahrten bei Lokführern nicht soo schlimm seien, da ja noch genug technische Systeme vorhanden sind, die das alkoholbedingte Fehlverhalten entschärfen.


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