Warum soll der morgens anders aussehen als abends? (Reiseberichte)

worfie, Freitag, 01.06.2018, 13:41 (vor 2858 Tagen) @ Alibizugpaar

DB-Delegationen sind doch mal nach Japan geflogen, um sich dort den Schnellverkehr anzusehen.

Solche Sachen gibt es öfter mal. Ich weiß nicht wieviel da von den Bahngesellschaften selbst ausgeht oder wieviel von irgendwelchen "Reality-Dokumentations"-Programmen der japanischen Privat-TV-Sender, die immer darauf aus sind, zu zeigen, wie toll Japan doch immer ist.
Vor ein paar Monaten lief mal etwas, da waren DB Mitarbeiter in DB-Ubk unterwegs und haben sich den Nahverkehr in Tokyo angeschaut, wovon dann immer einzelne Episoden gezeigt wurden, wo die sich z.B. einen Dienstantrittsappell angeschaut haben und dann ganz überrascht davon waren, dass man einen Uhrenvergleich und Atemalkoholtest macht. Naja gut, in Deutschland sind +/- 2-3 Minuten auch nicht wild und mit zwei-drei Bier kann man ja auch ruhig noch Zug fahren.

Kommen eigentlich auch mal Bahner aus Japan zu uns und schauen sich den Alltag hier an?

Bestimmt wird es auch einen Austausch in diese Richtung geben. Mir sind jetzt spontan keine TV-Sendungen bekannt, wo explizit Eisenbahner in Deutschland unterwegs gewesen sind, allerdings sind Reisedokumentationen von Reisen per Eisenbahn sehr beliebt und da gibt es auch viel über Deutschland. Allerdings sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass für solche Drehs im Zug die Fernsehteams vorher um Filmerlaubnis bitten und dann vermutlich für solche werbewirksamen Filmaktionen ein sauberer Zug dort hingestellt wird.

Um einen realistischen Eindruck zu bekommen, könntest du einfach mal auf japanisch nach "Deutsche Bahn" suchen und schauen, was Reisende und Expats dort in ihren Blogs so schreiben.

z.B.hier oder hier

Die Links gehen über Google Translate. Leider sind Google Translate und andere automatische Übersetzer enorm schlecht und bieten oft kryptische Übersetzungen oder wie im Falle der beiden Texte hier stellenweise Passagen an, wo genau das Gegenteil dessen "übersetzt" wurde, was eigentlich geschrieben stand. In beiden Fällen ist beim Überfliegen der Texte aber sicherlich der Grundtenor verständlich. Völlig unverständliche Stellen übersetze ich gerne auf Nachfrage nach.


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