Sprachgrenzen dämpfen die Nachfrage immer weniger (Allgemeines Forum)

Chrispy, Samstag, 07.04.2018, 09:23 (vor 2955 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von Chrispy, Samstag, 07.04.2018, 09:24

Betrachtet man jedoch die Passagierzahlen im Internationalen Verkehr, so fällt auf, dass die Züge sehr gut ausgelastet sind. Schau dir mal die ECs aus der Schweiz nach Italien an oder bis vor den Terroranschlägen in Paris die TGVs nach Paris. Diese Züge sind/waren jeweils proppenvoll (der TGV verkehr scheint sich nun auch langsam wieder zu erholen). Laut BfS zählte man z.B. 80'500 Reisende pro Tag (ca. 30 Mio Reisende im Jahr) im grenzüberschreitenden Fernverkehr in der Schweiz. Zugegeben, nicht jeder Reisende überschritt dabei eine Sprachgrenze, dennoch rechtfertigen diese Zahlen den Ausbau internationaler Verbindungen.

Auch in der EU scheinen sich die grenzüberschreitenden Verkehre überdurchschnittlich positiv zu entwickeln. Erst kürzlich vermeldete die DB ihre Zahlen für grenzüberschreitende Verkehre im Jahr 2017.
Frankfurt - Paris: > 2 Mio grenzüberschreitende Fahrgäste (+22 % seit 2016)
Frankfurt - Brüssel: 1.1 Mio grenzüberschreitende Fahrgäste (+37 %)
Frankfurt/Berlin - Amsterdam: 2.5 Mio grenzüberschreitende Fahrgäste (+10 %)

Der Wirtschaftraum Europa nimmt langsam From an und viele Leute orientieren sich bei der Jobsuche nun auch über Landes- und Sprachgrenzen hinaus, wobei sich Englisch als Verständigungssprache durchzusetzen scheint (Frankreich ausgenommen). Dabei wird unweigerlich Mehrverkehr über die Grenzen generiert.


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