Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? (Aktueller Betrieb)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Dienstag, 27.03.2018, 08:57 (vor 2941 Tagen) @ Aphex Twin

Bin ich auch, aber nicht so extrem wie Du. Mein Punkt ist dass man für Dich an ganz anderen Hebeln drehen müsste als nur die Zeitumstellung abzuschaffen (im Extremfall ein tatsächliches 27-Stunden-Leben, oder vielleicht 'schon' eine Arbeit die später am Tag beginnt). Ich habe übrigens ein paar mal ein 28-Stunden-Leben ausprobiert. Die Freiheit aufzustehen und ins Bett zu gehen wann man will war schön, körperlich war es aber eine Katastrophe, zum einen weil 28 Stunden viel zu lang sind für mich (25 Stunden wäre wahrscheinlich der richtige Wert), zum anderen weil die totale Abkopplung vom Tageslichtzyklus alles komplett durcheinander gebracht hat.

Ich habe das Gefühl, für mich spielt der Tageslichtzyklus keine besondere Rolle. Ich habe eine Weile Nachtschicht (und zwar wirklich nur jede Nacht, keine Wechselschichten) am Flughafen gearbeitet - und ich habe mich nie so gut gefühlt wie in dieser Zeit. Trotz der Tatsache, daß die Schichten in der Regel 12 Stunden, wenn keine Ablösung kam auch länger, gedauert haben.

Auch in meiner Studienzeit war es so, daß mein Hirn in tiester Nacht am produktivsten war (wenn ich nicht gerade extrem früh aufgestanden bin, was dann zu einem produktiven Hirn in einem erschöpften Körper führte, und ich meine Gedanken nicht mehr ordentlich zu Computer bringen konnte).

Ich verwechsle leider gelegentlich die Schreibweise von ähnlichen Wörtern in verschiedenen Sprachen (Englisch/Französisch/Deutsch).

Ach so, deshalb haste "New Year's Eve" geschrieben. ;-) (leider weiß ich nicht, wie die richtige französische Schreibweise wäre, da ich dieser Sprache nicht mächtig bin)

Meine zwei beherrschten Sprachen gut auseinander haltende Grüße
der Colaholiker

--
[image]


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum