Uhrzeitumstellung Grosser Aufwand und wofür? (Aktueller Betrieb)

Aphex Twin, Montag, 26.03.2018, 15:03 (vor 2936 Tagen) @ Colaholiker
bearbeitet von Aphex Twin, Montag, 26.03.2018, 15:03

Mein Problem ist, daß ich a) Nachtmensch bin und b) meine innere Uhr langsamer läuft. Ohne äußere Zwänge hat mein Tag etwa 27,5 Stunden.
Jetzt kommt aber das Problem, arbeitsbedingt, muß ich spätestens um 5 Uhr früh den Arsch aus dem Bett schwingen. Nach meistens gerade mal drei Stunden Schlaf oder so. Mal schauen, wie viele Jahre mein Körper das noch mitmacht.

Und es gibt keine Tätigkeiten die Du zwischen ein und zwei Uhr nachts durchführst (Annahme 2 Uhr Einschlafzeit und 5 Uhr Aufwachzeit), die Du entweder vorziehen oder verschieben kannst um für ein paar Tage jeweils 10 Minuten früher ins Bett zu gehen?

Natürlich, wenn Du jemand bist der auch wenn er nur drei Stunden pro Nacht schläft, Probleme hätte früher einzuschlafen, dann hast Du ganz andere Probleme als eine Zeitumstellung. Wenn jemand z.B. körperlich absolut am Limit arbeitet, dann führt jede Veränderung zu einer merklichen Belastung. Ob dies jetzt ein Tag ist, an dem man 10% schwerere Lasten tragen muss, oder eine Nacht in der man etwas kürzer schläft. Aber mit derselben Begründung könnte man die Abschaffung von Sylvester propagieren (ob der Belastung für manche Leute durch Lärm oder der von Rettungsdiensten durch die zahlreichen Unfälle, durch Feuerwerk oder betrunkene Autofahrer).

Jede Veränderung von der täglichen Routine hat das Potential Menschen zu belasten. Weihnachten (und das Jahresende inkl. Sylvester) z.B. löst bei manchen Menschen depressive Gedanken aus. Ist das ein Grund Weihnachten und Sylvester abzuschaffen?


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