München-Berlin bitte in 3,5 h! (Allgemeines Forum)

ThomasK, Sonntag, 10.12.2017, 01:20 (vor 3054 Tagen) @ naseweiß

Genau das sollte das Ziel sein. Die 3:30 h mit Halt in den Knotenbahnhöfen Nürnberg, Erfurt und Halle wären nebenbei sogar ITF-Kompatibel: München(30) -1h- Nürnberg(30) -1h- Erfurt(30) -30min- Halle(00) -1h- Berlin(00).


Exakt so sehe ich das auch. Genau auf diese 3:30 Stunden mit den Kantenzeiten

München 60 Nürnberg 60 Erfurt 30 Halle 60 Berlin Hbf sollte man hinarbeiten.

Dafür haben wir schon einige Vorschläge entwickelt:

Die NBS Nürnberg - Ingolstadt wird wie folgt verlängert (NBS Nürnberg - Rohrbach Süd):

Bei Stammham fädelt die verlängerte NBS Nürnberg - Ingolstadt aus der bestehenden NBS Nürnberg - Ingolstadt aus und folgt weiter der Autobahn A9. Bei Streckenkilometer 86 (von Nürnberg Hbf aus gezählt) wird die Autobahnausfahrt Ingolstadt Nord A9/16a passiert. Bei NBS-km 91,3 wird die Bahnstrecke Ingolstadt - Regensburg gekreuzt; eine Gleisverbindung ist aber nicht notwendig, da der Umstieg in Ingolstadt Hbf erfolgt.

Die NBS folgt der A9 weiter und kreuzt bei NBS-km 100,3 die Altstrecke München - Ingolstadt km 67,8. Eine Gleisverbindung zwischen NBS und Altstrecke ist an dieser Stelle nicht notwendig.

Etwa auf der Höhe des Ortes Waal bei NBS-km 106,8 rückt die NBS von der A9 ab und beschreibt einen Linksbogen mit Radius ca. 1700 m und mündet dann bei NBS-km 110 in die Altstrecke ein (km 56,8) und endet dort. Eine Weiterführung der NBS bis München ist nicht notwendig. Die Überwerfungsbauwerke zwischen Altstrecke und NBS ziehen sich etwa 600 m zwischen km 56,8 und km 57,4 (Altstrecke) bzw. km 110 bis km 109,4 (NBS-km) hin.

Bis km 105 (NBS) wird auf 300 km/h trassiert. Der große Einfädelungsbogen mit Radius 1700 m ist für 200 km/h trassiert. Auf der Altstrecke zwischen km 57 und km 37 kann dann mit 190 km/h gefahren werden; ab Petershausen dann mit 200 km/h.

Südlich von km 56,8 auf der Altstrecke ist weder in ITF-Hinsicht noch in kapazitiver Hinsicht eine Verlängerung der NBS notwendig; eine theoretisch kürzest mögliche Fahrzeit von 51 Minuten, nebst Regelzuschlag von 7% ergibt eine Fahrplanzeit von 55 Minuten, was völlig ausreicht.

Die Entfernung zwischen Nürnberg und München verkürzt sich um mehr als 4 km auf 166,8 km.


Dieses Projekt nennen wir Umfahrung Ingolstadt.


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Um eine Kantenzeit von 60 Minuten zwischen Nürnberg und Erfurt zu erreichen, ist es nicht nur notwendig, Erlangen und Bamberg zu umfahren, sondern auch zur Erzielung von Synergieeffekten, die neue NBS Nürnberg - Würzburg im Südteil mit der NBS Nürnberg - Erfurt zu vereinigen.

Der geplante Güterzugtunnel Fürth sollte auf die Bedürfnisse des Mischverkehrs mit ICE-Zügen ausgerichtet werden.

Entlang der A3 kann eine für 300 km/h trassierte NBS Würzburg - Nürnberg eine Kantenzeit von 30 Minuten sicherstellen. Zwischen Nürnberg und Erfurt hat der schnelle Verkehr eine Fahrzeit von 59 Minuten und der langsame Verkehr von ca. 83 Minuten.

Zwischen Halle / Leipzig und Berlin, sollte die ABS auf den Streckenstandard M 230 ausgebaut werden.

Mit diesen Maßnahmen lässt sich nicht nur eine Beförderungszeit München - Berlin von 3,5 Stunden erreichen, sondern auch die ITF-Kantenzeiten 60/60/30/60 zwischen München und Berlin.

Idealerweise sollte auch Berlin - Hamburg auf eine Kantenzeit von 90 Minuten beschleunigt werden, sodass Züge zwischen München und Hamburg, die über Berlin hinaus nach Hamburg durchgebunden sind, auf eine Beförderungszeit von 5 Stunden kommen.


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