OT: Buchen im personenbedienten Verkauf (Fahrkarten und Angebote)

michael_seelze, Montag, 27.02.2017, 22:40 (vor 3358 Tagen) @ ffz

Das Problem ist doch, dass online - und damit zu Hause - nicht die Möglichkeiten bestehen, die der Schaltermensch innehat.


Wieso das ist doch gerade gut und richtig so, am Schalter lassen sich, in einer Bahnagentur sowieso, eben Fahrkarten buchen die online nicht gehen, aus dem einfachen Grund, weil dafür Unterlagen bzw Berechtigungen geprüft werden müssen, was nur persönlich geht.

Tatsächlich? Wenn der Kunde bei einer Online-Buchung angäbe, über Unterlagen und Berechtigungen zu verfügen, die er bei der Fahrkartenprüfung nicht vorlegen könnte, erhielte er wohl eine FN. Oder stünde vielmehr der Aufwand, selten nachgefragte Relationen/Tarifangebote mit einer Online-Buchungsmöglichkeit auszustatten, in keinem Verhältnis zum Nutzen?

Zudem ist es doch schön mit einem Menschen zusammen eine Reise zu planen, Alternativen zu testen. Die meisten Schaltermitarbeiter freuen sich, wenn man mal mit komplexeren Sachen kommt, statt immer nur den Einheitsbrei zu verkaufen.

Wenn sie sich freuen, ist es zu begrüßen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass sich diese weigern, einem das Gewünschte zu verkaufen, obwohl es technisch möglich wäre, oder es im Anschluss für die Zukunft zu verhindern wissen. Daher wäre für die wirklich exotischen Wünsche eine Bahnagentur (der Benutzer Jedi winkt ja das ein oder andere Mal mit dem Zaunpfahl) zu bevorzugen.

Der Verkaufsleitfaden der DB ist alleine mehrere 100 Seiten dick, mit jede Menge Tarifcodes und Bedingungen und so weiter.

Und warum kann man den nicht für willige Online-Bucher frei verfügbar machen? Schon das Online-Stellen von Tarifen (gut, das ist keine Pflicht) hat ja mitunter Jahre gedauert.

Online-Fahrkarten lassen sich nur aus Ländern verkaufen, die die QR-Codes auch prüfen können. Steht aber auch bei bahn.de aus welchen Ländern das geht. Für den Rest bietet sich der Schalter, der DB Automat oder Bahn-Tix an.

Für den Rest böte es sich auch an, wenn einem die DB zu weniger horrenden Versandkosten die gewünschten, online gebuchten Fahrkarten zuschicken könnte.


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