SPON befasst sich mit den Auswirkungen von Personalmangel (Allgemeines Forum)

Lumi25, Mittwoch, 26.10.2016, 18:43 (vor 3443 Tagen) @ Quasar

Das Problem sind nicht zu wenig Fachkräfte sondern die Rahmenbedingungen der einzelnen Berufe.

Die Arbeitgeber wollen möglichst viele Fachkräfte damit der Bewerberpool möglichst groß ist und man damit schön die Löhne drücken kann.

In der Dienstleistungsbranche bzw. Büroberufen ist das oftmals der Fall.


Man kommt nur noch via. Zeitarbeit ins Unternehmen als ausgebildete Fachkraft (wie z.B. der klassische Bürokaufmann) angestellt wird man als Bürohilfskraft. Allerdings wachsen die Aufgaben mit der Zeit so, dass man als Sachbearbeiter bzw. Fachkraft arbeitet aber weiterhin als Bürohilfskraft bezahlt wird. Hier sparen die Arbeitgeber richtig Geld und bringt derjenige keine dauerhaft guten Leistungen bzw. wird mal 2 Wochen krank. Tschüss...

Wer die Leistungen bringen kann erhält vielleicht einen befristeten Arbeitsvertrag. Aber spätestens nach 2 Jahren befristeter Arbeitsverträge ist man oftmals weg vom Fenster. Unbefristete Verträge sind oftmals wie ein 6er im Lotto bzw. die Chance gleich Null.


Man sieht es derzeit ja wieder bei den Verhandlungen zu den Zeitarbeitstarifverträgen (IGZ und BZA) was die Arbeitgeberseiter in der ersten Verhandlungsrunde angeboten haben.


Die Arbeitgeber sind halt traurig, dass man in anderen Branchen nicht so mit den Arbeitnehmern umgehen kann.


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