Ist nur "kulante Serviceleistung" - Verstanden (?) (Fahrkarten und Angebote)

Co_Tabara-98, Hannover, Sonntag, 23.10.2016, 21:51 (vor 3445 Tagen) @ br752

Und eben diesen Abgleich von Namen auf der Fahrkarte und der ID-Karte muss durch eine Person erfolgen, weil eben die Schreibweisen mannigfaltig sind. *)


In einem solchen Fall ist der Ausdruck im Reisezentrum nicht möglich. 6.1.1 regelt in dem gleichen Absatz Folgendes: Unter www.bahn.de können Inhaber [...] Online-Tickets online buchen und selbst ausdrucken.


Prima. Das stimmt. Das steht aber "koennen", nicht "muessen" ;-) - Na gut.

"6.3.2 ... Das Online-Ticket ist auf weißem Papier im DIN A 4-Format auszudrucken. ... 6.3.3 ... Ersatzweise kann in Zügen das Online-Ticket auch auf dem Display eines mobilen Endgerätes über ein pdf-Anzeigeprogramm vorgezeigt werden ..."

Es findet sich kein Hinweis auf Ausdruck durch Reisezentren.

Wenn man sich für einen Vertriebsweg entscheidet, sollte man die zugrundeliegenden Bedingungen akzeptieren. Dass eine kulante Serviceleistung zur Verhinderung von Missbrauch in solchen Fällen nicht angeboten werden kann, ist dann hinzunehmen. Sorry.


Ok, jetzt verstehe ich: "Wenn man im Reisezentrum den Namen nicht "passend" in die Maske eingeben kann weil der Computer (Terminal) oder Mitarbeiterin oder Mitarbeiter dazu nicht in der Lage sind (wertfrei), steht einem die kulante Serviceleistung nicht zur Verfuegung".

Jetzt habe ich es auch verstanden. Man darf sich darauf eben nicht verlassen. Bin froh, dass das so genau geregelt ist.

Nach Lektüre dieses Threads wird die Bahn jetzt vielleicht klarstellen: "... auszudrucken. Es besteht kein Anspruch auf Ausdruck des Online-Tickets durch Einrichtungen der DB." Vielleicht aber auch so: "... auszudrucken. Ein Ausdruck des Online-Tickets durch Einrichtungen der DB wird nicht vorgenommen", verbunden mit der internen Anweisung, dass es bei Strafe nicht mehr gemacht werden darf (selbst wenn technisch möglich), weil ja Reisende mit polnischen, arabischen oder chinesischen Namen (als Beispiele) diskriminiert werden könnten. War das das Ziel der Fragerei?

Was ist eigentlich so kompliziert daran, dem Reisenden zu übermitteln, wie sein Nachname bei der Buchung eingegeben wurde? Verfügt der Reisende nicht über Mail oder SMS-Empfangsmöglichkeit? Oder, falls die Reise nicht unmittelbar bevorsteht, über einen Briefkasten, in den klassische Post geworfen werden kann - mit Briefmarke?


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