(UK) Pendler-Protest in London gegen Notfahrplan (Allgemeines Forum)

ffz, Mittwoch, 13.07.2016, 08:41 (vor 3556 Tagen) @ agw

Ich denke nicht das die DB in Stuttgart solche Personalprobleme hat und das auch über Jahre hinweg. Aber natürlich hängt das auch stark vom Vertrag ab den Go Ahead in Stuttgart unterschrieben hat.


Ich redete von den FDL in Mainz. Das war ein strukturelles Problem der DB.
Obwohl die DB da ohne Konkurrenz ist und sich auch nicht bewerben musste.
Und da sind auch massig Züge ausgefallen.

Wenn du jetzt sagst, "das war die DB AG, aber nicht in Stuttgart", dann hast du meine Frage verstanden, was Go-Ahead in England mit Go-Ahead in Deutschland zu tun haben soll.

Mainz war kein strukturelles Problem, sondern die konsequenz aus einer völlig verfehlten Personalplanung in verbindung mit ignoranten Führungskräften. Was hat das mit Bewerbung oder Konkurenzlosigkeit zu tun? Die DB AG muss jedes Jahr eine Summe X als Dividende an den Aktionär den Deutschen Bund bezahlen, wie die Gewinne erwirtschaftet werden interessiert eigentlich nicht. Also wird halt überall Geld gespart, so lange bis eben der Laden zusammenbricht.

Nach einem Artikel der Schwäbischen Zeitung braucht Go Ahaed für die Zugleistungen für die DB Regio vorher 700 Mitarbeiter gebraucht hat noch 400 Mitarbeiter, das klingt für mich nicht wirklich nach einer gesunden Personalpolitik, weil so viele Büromitarbeiter hat Regio nun auch nicht. Sprich die werden sicherlich an der Zugbegleiterquote sparen und sicherlich auch an der Krankheitsreserve.

Ich meine schau dir doch mal an was National Express, die übrigens damals das East Coast Franchise in UK gekündigt haben weil sie kurz vor der Insolvenz standen, als Zugbegleiter/Kundenbetreuer in NRW einsetzt, das sind Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma die erst mal halt günstig sind und auf Grund ihres Hintergrundwissens bei einem Notfall keine Hilfe sind da keine Betriebseisenbahner udn die weder Tarifauskünfte geben können noch bei eriner Fahrkartenkontrolle mehr können wie stempeln oder einen 60er schreiben.

Aber vielleicht bin ich in dem Punkt einfach ein Dinosaurier der davon überzeugt ist dass ein Zugbegleiter/Kundenbetreuer ein betriebseisenbahner sein sollte, der zumindest mal rangieren kann, weiß wie man kuppelt und entkuppelt, als Triebfahrzeugbegleiter fungieren kann und Kentnisse des anzuwendenden Tarifes hat.


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