Die Bahn ist nicht zu billig, nur die Preisspannen zu groß (Allgemeines Forum)

Gleis42, Köln, Frankfurt, Hamburg, Freitag, 17.06.2016, 08:03 (vor 3631 Tagen) @ Aphex Twin

Das Problem der DB Tarife ist nicht, dass sie insgesamt zu billig wären. Es ist einfach so, dass die Spannen zu weit auseinander klaffen.

Für die gleiche Fahrt gibt es 29 Euro Sparpreis (24,25 mit BC25) und 110 Euro Normalpreis/Flexpreis und alles dazwischen irgendwie.

Ein Kunde der für 110 Euro von Hamburg nach München fährt, fühlt sich leicht verschaukelt, wenn ein anderer Fahrgast den gleichen Weg für 24,25 Euro bereist. Der schreit dann natürlich zurecht, dass die Bahn viel zu teuer ist.


Im Flugverkehr ist dies schon lange üblich. Irgendwie gewöhnt man sich schon daran und findet es normal.

Im Flugzeug gibt es aber quasi die Garantie auf den Sitzplatz (Überbuchungen mal außen vor). Bei der Bahn verkauft man weiter das Ticket zu vollen Preis, auch wenn der Zug bereits voll ist.
Und im schlimmsten Fall (bei Räumung wegen Überfüllung) wird der Flexpreiskunde wegen fehlender Reservierung zuerst rausgebeten.


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