Die Bahn ist nicht zu billig, nur die Preisspannen zu groß (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Donnerstag, 16.06.2016, 13:55 (vor 3632 Tagen) @ 462 001
bearbeitet von ICETreffErfurt, Donnerstag, 16.06.2016, 13:58

Das Problem der DB Tarife ist nicht, dass sie insgesamt zu billig wären. Es ist einfach so, dass die Spannen zu weit auseinander klaffen.

Für die gleiche Fahrt gibt es 29 Euro Sparpreis (24,25 mit BC25) und 110 Euro Normalpreis/Flexpreis und alles dazwischen irgendwie.

Ein Kunde der für 110 Euro von Hamburg nach München fährt, fühlt sich leicht verschaukelt, wenn ein anderer Fahrgast den gleichen Weg für 24,25 Euro bereist. Der schreit dann natürlich zurecht, dass die Bahn viel zu teuer ist.

Statt Sparpreise sollten die Relationspreise gesenkt und gleichzeitig die Rabattierungsmöglichkeiten verringert und übersichtlicher gestaltet werden.

Statt also 110 Euro sollte der Flexpreis auf 80 Euro gesenkt werden, dafür der Mindestsparpreis auf 39 Euro also dem BC50-Niveau angehoben werden. Dann hätte man statt einer Preisspanne von über 80 Euro nur noch eine von etwas über 40 Euro.
BC25 sollte man wieder abschaffen und der Bahncard50 als Standard-Karte 25% Rabatt auf Sparpreise und Aktionspreise einräumen.

Dann hätte ein Fahrgast ohne Bahncard 39 bis 80 Euro zur Auswahl, je nach Kontingent und Vorbucherfrist. Der Fahrgast mit Bahncard entsprechend 29,25 bis 40 Euro, je nach Kontingent und Vorbucherfrist. Das ergäbe auch wirtschaftlich realistische Kilometerpreise. Und nur noch wenige Kunden würden über zu hohe Fahrpreise schimpfen.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum