Sinn von O-Bussen? (Reiseberichte)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 25.02.2016, 04:41 (vor 3725 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von 218 466-1, Donnerstag, 25.02.2016, 04:44

O-Busse (in der Schweiz Trolleybusse genannt) haben viele Vorteile.

Vorteile im Vergleich mit Trams:
- Viel billigerer Streckenbau (nur Oberleitung aufhängen)
- Hindernisse können umfahren werden
- Dank Hilfsantrieb können stromlose Teilstrcken durchfahren werden

Die genannten Nachteile sind nicht sehr relevant. Flexibilität wird auf einer festen Buslinie nicht gebraucht, die (grössten lieferbaren) Fahrzeuge sind kaum kleiner als Trams und die energiefressende Bereifung ist im städtischen stop-and-go nur ein kleiner Anteil des gesamten Energieverbrauchs.

Aber wenn man aufgrund der Oberleitung nicht flexiebel ist und auch keine Flexibilität braucht, kann man doch gleich eine Tram fahren lassen.
Der einzige echte Vorteil von O-Bussen wäre, sehr extrem steile Teilstrecken. Überall sonst ist eine Gummi-Tram m.M. sinnlos.

Als ich in Salzburg einst zum ersten mal O-Busse gesehen habe, bekam ich einem Lachanfall und bezeichnete das als sinnloseste Erfindung aller Zeiten.
Den Busfaher habe ich gefragt, ob sich Salzburg keine Schienen leisten kann, oder diese gestohlen wurden. ;)

Sonst könnte man ja auch Autobahnen elektrifizieren, damit O-Fernbusse drauf fahren. Wäre genauso totaler Quatsch.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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