Optimist! (Allgemeines Forum)

agw, NRW, Montag, 15.02.2016, 14:45 (vor 3691 Tagen) @ geko

Bei sehr wichtigen Terminen rechne ich immer 3-4 Stunden Puffer ein. Damit deckt man zwar nicht jede Evakuierung/Abschleppung ab (die ja eher 5h dauert), aber zumindest die einfachen PUs. Doppelte PUs kommen ja auch mal vor, aber 6h Puffer wäre dann doch etwas übertrieben.


Bei allem Respekt: Aber 3-4 Stunden Puffer ist doch weltfremd. Zumindest für viele Berufe. Ich kann doch nicht für einen 60-120 Minuten Termin die doppelte Zeit als Puffer einplanen. Meine Woche bestände nur noch aus Puffern. Habe morgen Abend einen wichtigen Termin in Hamburg gegen 19.30 Uhr. Da müsste ich nach dieser Logik ja den Zug um 11 Uhr nehmen. Stattdessen nehme ich den Flug um 17.30 Uhr ab Düsseldorf und verlasse das Büro um 16.30 Uhr.

Jo, muss man halt abwägen.
Wenn ich jetzt 200 mal im Jahr zu einem wichtigen Termin muss und 30 Minuten Puffer einbaue, dann komme ich vermutlich mindestens ein mal 3h zu spät. Mehr auch nicht.

Wenn ich jetzt einmal im Leben einen richtig teuren Flug buche, das Vorstellungsgespräch meines Lebens habe, etc, dann hilft es nicht, dass die Chancen 1:1000 standen, 3h zu spät zu kommen, wenn es dann doch passiert ist.

Beim Fliegen rechne ich übrigens 8-16h Puffer ein, wenn ich erst abends los fliege.
Entweder steht man kurz davor (in Düsseldorf) abends gar nicht mehr losfliegen zu dürfen oder der Nachmittagsflieger hat soviel Verspätung, dass man am Umsteigeflughafen den letzten Flieger zum Ziel/nach hause verpasst hat.
Ist ja nicht so, dass es Anschlussverluste nur bei der Bahn gibt.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum