Von der Bahn aufs Auto umsteigen...? (Allgemeines Forum)

Splittergattung, Montag, 15.02.2016, 11:44 (vor 3688 Tagen) @ moonglum

Nun denn, ich habe heute Morgen gerade erfahren, dass meine "alten Berufskollegen" aus der Medical-Consulting Szene samt und sonders auf geleaste BMW 3er umgestiegen sind. Ich als Einziger nicht, aber meine Arbeit ist auch komplett anders geworden. Kunden kommen jetzt ZU MIR nach Hagen (9 von 10 mit dem Auto - leider).

Der Markt konnte sich meines Erachtens nur deswegen so schnell entwickeln, weil die DB derartige besagte Verschlechterungen im Zugverkehr i.p. Pünktlichkeit, Anschlussaufnahme, Gastroservice und Wagenmaterial insbesondere auf den IC-Strecken an den Tag gelegt hat. Wie ein Kollege gerade noch sagte: "Schau Dir nur mal das Essen in den Speisewagen an: Portionen immer kleiner, und geschmacklich.... na ja..."


Haha, Scherzkekse, deine Kollegen... steigen vom zweitunpünktlichsten Verkehrsmittel auf das unpünktlichste um :D

Wenn ich irgendwohin mit dem Auto fahre, nehme ich mir meistens eine Reserve von ungefähr zwei, auf Langstrecke eher drei Stunden mit - das ist so die Verspätung, die ich bei einer Autofahrt auf der Mittel- oder Langstrecke einkalkulieren muss. Bei der Bahn rechne ich normalerweise mit einer halben Stunde Reserve, maximal mit einer Stunde, wenn ich weiß, dass irgendwo wacklige Anschlüsse enthalten sind. Ich weiß schon, warum ich mein Auto abgegeben habe...

Nichtsdestotrotz muss natürlich auch die Bahn noch an ihrer Pünktlichkeit arbeiten - in der Schweiz würde ich wahrscheinlich ganz ohne Reserve planen, oder maximal eine halbe Stunde bei Langstrecken. Und dass durch so Geschichten wie die Streichung von Bordgastronomie auch Kunden verloren gehen, ist natürlich logisch, nicht jeder hat einen derart flexiblen Essensrhythmus wie ich, dass ich auch mal ne Langstreckenfahrt ohne warme Mahlzeit zwischendrin aushalten kann ;-)


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