Statt "gebrochenem moralischen Zeigefinger" Antanztrick erkl (Allgemeines Forum)

Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:36 (vor 3937 Tagen) @ ICETreffErfurt
bearbeitet von Beobachter7, Montag, 25.01.2016, 22:38

Diese ganze Geschichte dient nur dazu, das böse arabische Sexmonster zu propagieren.

Genau. "Solche entsetzlichen Ereignisse wie in der Silversternacht dürfen sich nieieieieiemals wiederholen! (O-Ton Reker, mit weit aufgerissenen Augen und einem in maximaler Empörung aufgerissenem Mund).

Dabei wird das wirkliche Problem, der Antanztrick bzw. Antanzdiebstahl (man möge de.Wikipedia nachschlagen oder eine Websuchmaschine bemühen), aus dem Bewußtsein verdrängt.

Das ist so, als ob man anhand von -- sagen wir mal -- drei Fällen, wo -- sagen wir mal -- ein albanischer Zigeuner vermittels des Enkeltricks eine alte Frau um viel Geld erleichtert hat, zu einer Kampagne gegen alle albanischen, ach was, warum nur albanischen? Gleich alle Zigeuner ausnutzen würde, um die wieder zu verfemen, wie sie es ja auch die CSU insbesondere vor einem Jahr betrieben hat. Allerdings an anderen Vorwänden aufgehängt.

Dabei fälllt natürlich die Aufklärung über den Enkeltrick unter den Tisch, denn bei wichtigen politischen Themen wie der Verfemung einer ganzen Volksgruppe, haben solche Tatsachen nichts zu suchen. Da geht es nur um Emotionen, um Empörung.

Was wirklich not tut, ist eine Aufklärung über den Enkeltrick, und die dringende Warnung davor, der Versuchung nachzugeben, sein Stimmengedächtnis und Namensgedächtnis der Enkel beweisen zu wollen, indem man bei so einem Anruf mit "Rat mal wer ich bin?" einen tatsächlichen Namen aus der weiteren Verwandtschaft sagt.

Nein, man muß eher dazu raten, als Antwort einen Namen zu nennen, der in der Verwandtschaft garantiert nicht vorkommt, und womit der betrügerische Anrufer sich selbst entlarvt, wenn er diesen Namen dann annimmt. Lieber sich mal irren, als einem Betrüger eine Waffe in die Hand geben. Wenn der Betrüger sich als solcher erwiesen hat, kann man dann in Ruhe einen Termin zur Abholung des Geldes machen und für den Zeitpunkt die Polizei bestellen.

Wenn man man genauer hinschaut, dann hat es in Köln eine massive Anwendung des Antanztricks gegeben, und das nicht nur zu zweit, sondern in größeren Gruppen. Unsittliche Berührungen waren dabei nur Mittel zum Zweck, um die Aufmerksamkeit alleine darauf zu lenken und dabei unbemerkt Händies und ähnliches aus den Taschen zu stibizen. Es gibt bei den Strafanzeigen doppelt so viele Vorwürfe von Taschendiebstahl als von Sexualdelikten.

Was jetzt also not tut, ist keine rassistische Hysterie, sondern Aufklärung über den Antanztrick, und daß körperliche Berührungen dabei nur Mittel zum Zweck sind, um das Opfer vom eigentlichen Geschehen abzulenken, und daß primär es nicht darauf ankommt, sexuelle Übergriffe abzuwehren, sondern die Wertsachen zu sichern. Und gegen die sexuellen Zudringlichkeiten hilft ggf. ein ruckartig hochgezogenes Knie...

Das Gegenteil findet derzeit in der Republik statt.

Statt Verbrechensbekämpfung eine unerträgliche rassistische Hetze mit noch weiteren und noch tieferen Einschränkungen unserer aller demokratischen Rechte.


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