Vorrang des Ostens (Allgemeines Forum)

Mario-ICE, Donnerstag, 16.07.2015, 10:03 (vor 3918 Tagen) @ Karolinger

Das ist leider nicht von der Hand zu weisen.
Die Linien die zum Fahrplanwechsel auf Dosto-ICs umgestellt werden sind Opfer einer verfehlten Ausrichtung auf ostdeutsche Taktknoten.
Beim Fernverkehr hat der verkehrsschwache Osten dank Ex-Reichsbahnern in den entsprechenden Positionen Vorrang vor dem verkehrsstarken Westen.

Also das finde ich ja schon starken Tobak. Ich nehme an das du uns hier Beweise lieferst.


Die IC-Linie 35 verkehrt heute eine Stunde versetzt zur damaligen IR-Linie mit der Folge schlechterer Anschlüsse an die Fähren, nur damit sie in Emden Anschluss an die IC-Linie 56 hat. Wir hätten eine Linie Norddeich-Stuttgart(-Süddeutschland) im 2-Stundentakt haben können.

Die IC-Linie 51 ist heute auf den Knoten Erfurt ausgerichtet, die IR-Linie hatte hingegen in Kassel-Wilhelmshöhe Anschluss an die ICEs nach München. Auch boten die IRs für Pendler attraktive Züge aus der Region Kassel/Paderborn ins Ruhrgebiet, heute verkehren auf der Linie nur noch Züge über Erfurt und keine mehr in pendlerfreundlichen Zeitlagen. Wir hätten eine Linie NRW-Kassel-Weimar im 2-Stundentakt haben können.

Ich kann im Moment keine Ausrichtung der Linie 51 auf den Knoten Erfurt erkennen.


Die IC-Linie 55 weist Taktlücken nur auf dem westdeutschen Abschnitt auf. Die Einbindung in den 0-Knoten Magdeburg führt insgesamt zu Fahrtzeitverlängerungen von über 30 Minuten zwischen Köln und Leipzig. Die IC-Linie 32 verkehrt meistens in der selben Stunde wie die IC-Linie 55, statt dass sich beide Linien zum Stundentakt zwischen Hannover und Dortmund ergänzen.

Für die IC-Linie 56 gilt analog das über die IC-Linien 35 und 55 gesagte.

Aja Taktlücken nur im Westen, na dann schau dir die Linien 55 und 56 nochmal genauer an.
Wäre mir neu, dass der Fixpunkt der Linien 55/56 Magdeburg wäre.


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