Unbeleuchtete Zugschlußscheibe grenzwertig: Plettenberg... (Allgemeines Forum)

L.Willms, Freitag, 26.12.2014, 14:11 (vor 4128 Tagen) @ Blaschke

Ein sehr interessanter Bericht

Die Rotausleuchtung verschwand, der nachfolgende Zug Sgk 042 erhielt grünes Licht und fuhr los.

Um 04:05 Uhr tauchte nach/in einer Kurve der Rest vom vorausgefahrenem Zug vor ihm im Scheinwerferlicht auf. Für die sofort eingeleitete Schnellbremsung reichte es jedoch nicht (100 Meter Abstand zum Waggon <-> 600 Meter Bremsweg).

Bei "100 Meter hinter einer Kurve" hätte es auch nicht ausgemacht, ob der Zugschluß beleuchtet ist oder nicht.

Und in den Zeiten des elektrischen Lichtes hätte bei so einer Zugtrennung das Licht am Ende des Tunnels, äh, will sagen, am Endes des Zuges auch nicht geleuchtet, es sei denn, es hätte eine eigene Energieversorgung aus einer langlebigen Batterie (oder einen Stromgenerator auf einer Achse, wie man es bei manchen Personenwagen auf der Transsib sehen kann). Früher hätte man eine Petroleumfunzel hinten an den letzten Wagen gehängt, aber dann hätte man hinten auch ein Bremserhäuschen mit einem Bremser drinne gehabt.

Die ganze Angelegenheit ist gleichzeitig ein Argument für die Einführung von automatischen Kupplungen an Güterwagen, die dabei nicht nur wie die AAR-Kupplung in den USA oder dem südlichen Afrika, den Kraftschluß für das Ziehen seitens der Lokomotive herstellt, sondern auch Bremsleitung und Datenleitungen und Stromversorgung automatisch verbindet.

Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/C-AKv-Kupplung


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