Was rechtzeitig bedeutet.... (Allgemeines Forum)

ice_pendler, Dienstag, 07.10.2014, 10:58 (vor 4202 Tagen) @ Sascha

Vor diesem Hintergrund kann ich schon verstehen, dass die GDL ein wenig genervt ist, zunächst mal die Verhandlungsgrundlage klären zu müssen.


Und dann schau Dir Deinen Text nochmal als Unternehmer (in dem Falle als Bahn) an. Vielleicht organisieren sich ja noch ein Paar und gründen weitere Gewerkschaften und die wollen alle ihren eigenen Tarifvertrag.

Was ja auch ihr Recht ist. Hallo? Das steht so seit dem vorletzten Jahrhundert in den Gesetzbüchern.

Ja, ich bin Unternehmer und jeder meiner Kunden hat individuelle Vertragsbestandteile wie z.B. Zahlungsziele, Einsatzzeiten und Sonderlocken. Nicht mal der zugrundeliegende Rechtsrahmen ist für alle Gleich. Saubande! :-)

Gerade wir kleinen Sparten-Unternehmer gehen viel besser auf die Sonderwünsche der Kunden (und darunter sind auch Großkonzerne) ein. Ich denke, dass eine kleine Spartengewerkschaft wie die GDL das vielleicht auch besser kann als der große Wettbewerb?

Was war jetzt die Frage? Ob die Bahn mit unterschiedlichen Verträgen umgehen können muss? Da bin ich der Meinung: Ja, das kann sie jetzt schon, denn sie hat ja Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte, Aushilfen, Praktikanten, Angestellte und Beamten. Ach ja - und bestimmt auch Leiharbeitskräfte.

Für mich ist es billige Propaganda, wenn Vorstände behaupten, sie können unterschiedliche Tarifverträge nicht abbilden.


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