Der Aufwand - der geringe Nutzen (Aktueller Betrieb)

GUB, Bremen, Dienstag, 13.12.2011, 17:54 (vor 5339 Tagen) @ Giovanni

Die Bahn ist für ihre Strategie der maximalen Intransparenz selbst verantwortlich.


Jaja komm. Sollen sie jetzt auch noch ihren Deckungsbeitrag offenlegen?
Was geht das die Öffentlichkeit an?


Ich antworte einmal dir stellvertretend für alle anderen:

Was geht es die Öffentlichkeit nicht an?

Ich bin der Meinung, dass bei der öffentlichen Verwaltung wie bei öffentlichen Unternehmungen das Prinzip der maximalen Transparenz anzuwenden ist. Das heißt: Alles, was veröffentlicht werden kann, soll auch veröffentlicht werden. Was z.B. nicht veröffentlicht werden sollte, wären unbeaufsichtigte Abstellplätze von Zügen (-> Vandalismus) oder welche Fahrgäste für welche Strecke Fahrkarten gekauft haben (-> Datenschutz). Aber was spricht gegen die Veröffentlichung des Zugbildungsplans?


Der Aufwand. Der hier wohl in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Möchtest du gerne in Zukunft mehr für deine Bahnfahrten bezahlen?


Der Aufwand den zu veröffentlichen?
Oder der Aufwand die Veröffentlichungen zu unterbinden?

Warum betreibt die Bahn einen Aufwand, solch harmlose Daten geheim zu halten? Und warum sollen Fahrgäste für diese Geheimhaltung zahlen?
Über Jahre hatte sich da keiner dran gestört.

Weil es wohl ums Prinzip geht. Ich habe keinerlei Verbindung zu den Führungsetagen der DB - also kann ich nur mutmaßen. Wenn bestimmte Daten online sind, dann kommt doch der Ruf nach ALLEN Daten, die dann online sein soll. Welcher Lokführer heute Zug XY fährt und wie die Einplanung der Angestellten erfolgt, die Auswahl der Bewerber, die Wartungspläne etc. etc. Das Alles BRAUCHT der bahnfahrende Reisende doch nicht. Aber Dinge die in Verträgen stehen, Interna nicht zu Veröffentlichen, sollte schon überwacht und eingehalten werden.

Öffentlich einsehbar - weil Systeme zur Zugriffsbeschränkung auch nicht billig sind.

Die braucht man sowieso.


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