Der Aufwand - der geringe Nutzen (Aktueller Betrieb)

GUB, Bremen, Dienstag, 13.12.2011, 16:36 (vor 5339 Tagen) @ Ösi
bearbeitet von GUB, Dienstag, 13.12.2011, 16:36

Die Bahn ist für ihre Strategie der maximalen Intransparenz selbst verantwortlich.


Jaja komm. Sollen sie jetzt auch noch ihren Deckungsbeitrag offenlegen?
Was geht das die Öffentlichkeit an?


Ich antworte einmal dir stellvertretend für alle anderen:

Was geht es die Öffentlichkeit nicht an?

Ich bin der Meinung, dass bei der öffentlichen Verwaltung wie bei öffentlichen Unternehmungen das Prinzip der maximalen Transparenz anzuwenden ist. Das heißt: Alles, was veröffentlicht werden kann, soll auch veröffentlicht werden. Was z.B. nicht veröffentlicht werden sollte, wären unbeaufsichtigte Abstellplätze von Zügen (-> Vandalismus) oder welche Fahrgäste für welche Strecke Fahrkarten gekauft haben (-> Datenschutz). Aber was spricht gegen die Veröffentlichung des Zugbildungsplans?

Der Aufwand. Der hier wohl in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Möchtest du gerne in Zukunft mehr für deine Bahnfahrten bezahlen? Nur, weil irgendwelche Fans sich gerne den Zugbildungsplan (Wagenreihung hängt auf jedem Bahnsteig mit FV aus) anschauen? Dem Otto-Normal-Bahnfahrer entstehen damit maximal mehr Kosten, weil jemand das ganze für die Öffentlichkeit online stellen muss. Aber welchen Nutzen sollte das für den herkömmlichen Bahnreisenden haben?


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