HSL-Zuid Seifenoper (86): Aufpreis j/n (Diskussionsansatz) (Allgemeines Forum)

Alphorn (CH), Mittwoch, 23.11.2011, 00:22 (vor 5258 Tagen) @ Oscar (NL)

Am besten wäre noch teurere Streckenkilometer wie bei Bern-Olten in CH (@Alphorn, Twindexx, Jonas, Laurin, Ernst: CMIIW). Leider ist das nicht so gut mit der OV-Chipkaart zu vereinigen.

Das in Prinzip korrekt. Die Kilometer sind allerdings nicht teurer, sondern mehr; das nennt sich dann Tarifkilometer. Im Fall der Strecke Zürich-Bern werden alle Fahrten über die Neubaustrecke so gerechnet, als wäre über die Altstrecke gefahren worden (was man auch noch kann). Damit wird verhindert, dass die kürzere Neubaustrecke billiger wird als die Altstrecke.

Diese Lösung würde problemlos auch mit Chipkaart funktionieren. Was nicht geht, ist die HSL teurer zu machen als die Altstrecke. Wie du schon sagtest könnten Chipkartenleser im Zug helfen, aber das könnte zu Staus beim Einsteigen führen.

Werde die Einführung nie vegessen.
"Ja, ich bin 20 Minuten schneller, nur schade, dass ich auch 20 Minuten mehr brauchte um eine Fahrkarte zu ergattern."

Meine Meinung: Wenn man schon für viel Staatsgeld eine HSL gebaut hat, dann sollen auch möglichst viele Steuerzahler davon profitieren. Volkswirtschaftlicher Nutzen geht über betriebswirtschaftlichen.

Etwas schwierig sind die relativ langsamen niederländischen IC. Grobe Rechnung für Rotterdam-Schiphol: Ein Zug mit 300 km/h braucht 10 Minuten für 50 km, einer mit 160 km/h braucht 19. Wenn die schnellen Züge alle halbe Stunde fahren, sind, bleibt mit 3 Minuten Zugfolgezeit noch Platz für 6 weitere Züge. Davon könnten zwei Paare im sauberen Viertelstundentakt verkehren.


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