Eiserner Rhein: Kürzere Strecke (Reiseberichte)

Steffen, Montag, 30.05.2011, 11:40 (vor 5373 Tagen) @ Sören Heise

In der Tat, es wäre einige Kilometer (50?) kürzer. Wie sehr das für Güterverkehr gewichtet werden muss, kann ich nicht einschätzen. Außerdem ist der Eiserne Rhein flacher; wie sich das auf den Energieverbrauch auswirkt weiß ich auch nicht.

Der Eiserne Rhein ist 160 km lang, davon sind 75 km eingleisig und 105 km nicht elektrifiziert (Quelle: Wikipedia). In meinen Augen hat der Eiserne Rhein nur als zweigleisige, elektrifizierte Strecke einen Sinn - der Ausbaubedarf ist also recht hoch. Wenn man es bei einer eingleisigen, dieselbetriebenen Strecke belässt, dürfte der Bedarf nicht sehr groß sein.

Aber wenn mich meine karte im Kopf nicht täuscht, ist Rheydt - Antwerpen via Eiserner Rhein dichter.

Dichter? Meinst Du kürzer? Kürzer betrifft Züge aus dem Norden und Osten.

Interessant zu wissen wäre, um wieviel und ob die nötigen Invesititionen ins Rollmaterial die Minderkosten an Streckenkilometern wieder wettmachen können.

Nicht zu vergessen sind die organisatorischen Hürden für grenzüberschreitende Fahrten! Da spielt viel mehr eine Rolle als man oft denkt. Im Zweifelsfall scheitert es nämlich daran und nicht an der technischen Ausrüstung.


Aus deutscher Sicht (also wenn ich mir überlege, wo ich das Geld, das man ja nur einmal ausgeben kann, investieren würde) halte ich den Eisernen Rhein für sehr unbedeutend und würde lieber in eine bessere Durchlässigkeit Köln-Aachen investieren (mit Blick auf den Güterverkehr).

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