Jeder entgegenkommende Zug ist gefährlich (Allgemeines Forum)

Jogi, Mittwoch, 11.05.2011, 08:36 (vor 5445 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Jogi, Mittwoch, 11.05.2011, 08:40

Das ist ja alles Dieselzeug. Eine 143 kann man nicht durch die XXS Wägelchen 641 und 650 ersetzen. Dafür gibt es 425, 426 und 427. Die sind aber so unbequem, dass sie von der Gäubahn nach massiven Beschwerden der Fahrgäste wieder abgezogen werden mussten und auf die Höllentalbahn dürfen die auch nicht.

Hm, auf der Gäubahnen fuhren schon FLIRT aka BR 427?
Oder meinst Du den hier?

Der FLIRT wäre in der Tat besser gewesen. Man hat sich nach dem 425-Flopp, auf der Gäubahn dann aber für Dosto entschieden.

@ Tommyboy:
Auf der Gäubahn fahren die 425 normalerweis zwei Zugpaare durchgehend zwischen Stuttgart und Singen um die BR 426 (pendelt zwischen Singen und Schaffhausen) ans heimatliche Bw Plochingen anzubinden. Außer dem letzten Zug des Tages (gebildet mit n-Wagen) sind sonst nur Dostos anzutreffen.
Sa + So müsste die Gäubahn komplett in Dosto-Hand sein.
Die Flügelzüge Stuttgart-FDS/Rottweil fahren immer mit den ET-Kisten.

Den 640 und 648 (LINT) gehört die Zulassung entzogen. Die sind echt lebensgefährlich, wenn eine Lok entgegen kommt.

Was für ein Quark. Was für eine geschmacklose Bemerkung.

Bei Hordorf wirkte das gleiche Prinzip, wie wenn ein Radfahrer frontal auf einen fahrenden LKW fährt. Der Radler wird nach hinten geschleudert, der LKW kriegt eine Delle an der Front.
Fordert irgendjemand, LKWs abzuschaffen? Nein, niemand außer Populisten, denn jeder, der noch weiter als bis zur nächsten Straßenlaterne denken kann, wird akzeptieren, dass physikalische Gegebenheiten sich nicht ändern lassen.

Die einzig richtige, unmittelbar zu ziehende Schlussfolgerung aus Hordorf ist die Gewährleistung, dass Züge den notwendigen Sicherheitsabstand einhalten, sprich durchgehende Installierung von PZB. Der technisch gewährleistete Sicherheitsabstand ist immer noch die beste Sicherheit der Eisenbahn.

Im Übrigen, was passiert, wenn zwei 218 frontal aufeinander zu fahren, kannst Du hier und hier nachsehen. 41 Leute sind damals in Warngau gestorben, der größte Teil soll in den Wagen gewesen sein, die an zweiter Stelle liefen. Ich habe ein Bild, auf dem ein Silberling auf gut ein Drittel seiner ursprünglichen Länge zusammengestaucht zu sehen ist, nur das Dach lässt noch erkennen, wie lang er eigentlich war.

Deiner Argumentationsstruktur nach, dürften wir alle, die den n-Wagen abgeneigt sind, fordern, dem Schrott "die Zulassung [zu entzieghen]", "lebensgefährlich" sind'se ja, "wenn eine Lok entgegen kommt".
Und jetzt verrate ich Dir mal was: Das ist jeder Zug, der einem entgegen kommt, egal ob es ein LINT, ein einsamer Rangierhobel oder eine 103 mit 14 Wagen hintendran ist, ist gefährlich.


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