Wankkompensation statt Neigetechnik? (Allgemeines Forum)
Bekanntlich werden die neuen schweizerischen Doppelstockzüge für den Fernverkehr mit Wankkompensation gebaut - einer abgespeckten Neigetechnik, welche sich im Drehgestell befindet.
Artikel zur Wankkompensation von Bombardier (PDF)
Mit der Wankkompensation verhindert man eine Neigung von einem Grad nach aussen und, wenn ich es richtig verstehe, neigt ein Grad nach innen. Damit erreicht man 13% mehr Bogengeschwindigkeit (echte Neigetechnik: 28%).
Nun frage ich mich, wieviel Neigung mit diesem System machbar wäre, wenn man es in einen Einstöcker einbaut (beim Doppelstöcker geht nicht mehr wegen des Lichtraumprofils). Es ist angeblich robust und kostengünstig... könnte damit ein Revival der Neigetechnik bevorstehen?
In der Schweiz wurde gerade erst ein IC 2000-Doppelstockwagen mit solchen Drehgestellen ausgestattet; erste Fahrten werden nächstens in einem deutschen Testzentrum durchgeführt. Die SBB trauen der Sache nicht ganz, die meisten Wagen werden ohne Wankkompensation aber mit Nachrüstoption ausgeliefert werden.
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Alphorn (CH),
08.12.2010, 00:08
- CH: Gotthard-Seifenoper geht weiter -
Benjamin.Keller,
08.12.2010, 20:51
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Benjamin.Keller,
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