Beides ist nicht zielführend ... (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 05.03.2026, 13:27 (vor 56 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Der Blaschke, Donnerstag, 05.03.2026, 13:27

Hallo.

Derzeit gibts Datenpunkte (Passieren von Signalen), die sofort zum korrekten Setzen der Verspätung führen. Falls der Zug aber keinen Messpunkt überfährt, zählt das System solange stumpf hoch, bis jemand manuell eingreift. (...)

Eben nicht, solange der Zug steht gibt es - bei der DB - keine neuen Daten und damit auch kein hochzählen. Bei anderen Bahnen, wie NX, ist das anders.

Murks ist beides. Letzteres täuscht dann u.U. einen verkehrenden Zug vor, der gar nicht fährt aktuell. Und am Folgebahnhof quäkt Else alle 5 Minuten eine um 5 Minuten erhöhte Prognose vor.

Es wäre schon was gewonnen, würde der Navigator wie bei bahnexpert unterscheiden, was Echtzeitdaten sind und was Prognose. Dann muss man danach jeden Bahnfahrer noch zu einer Einweisung/Fortbildung bzgl des Navigators zwingen.

Es gibt nunmal genug Fälle, da ist eine fundierte, möglichst minutengenaue Prognose gar nicht möglich! Das muss man dem Kunden auch wieder lehren! Wie früher: "unbestimmt später". Basta.

Und ganz spannend: wie soll systemseitig automatisch FRÜHZEITIG erkannt werden, wo der verspätete Fernzug den pünktlichen Nahverkehrszug in die Überholung zwingt, damit danach auch der NV verspätet ist. Da gehört streng konsequent durchgesetzt: pünktliche Züge bleiben pünktlich! Nochmal basta.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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