Ein Anruf ist doch kein großer Aufwand?! (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 26.08.2025, 22:36 (vor 170 Tagen) @ 611 040

Hey.

Leider wird bei solchen Sachen beim Anruf immer beteuert es tue ihnen Leid und man würde sich natürlich sofort darum kümmern und es berichtigen. Passieren tut aus Kundensicht nichts. Dann ruft man noch einmal an und es wird nun beteuert ganz bestimmt sich schnellstmöglich zu kümmern. Passieren tut wieder nichts. Dann geben die meisten entnervt auf und sagen sich "die paar Euro" sind es mir nicht wert.

Da werden garantiert im Hintergrund Programme laufen, die dich dann als Dauerfordernder identifizieren. Wo auch steht: Hunde, die bellen, beißen nicht.


Ich hatte mich mal hier bei der Verkehrsgemeinschaft beschwert. In der Antwort war der gesamte Mailverlauf incl der Weiterleitungen an die zuständigen Bearbeiter enthalten.

Da stand dann der Satz sinngemäß: von dieser E-Mail-Adresse bekommen Sie nur selten eine Nachricht.

Ich denk: aha, gucke mal an. Irgendwann stünde da dann, dass es ständig Nachrichten gibt und der jeweilige Bearbeiter weiß: ah, Querulant.

Und so läuft bei diesen Beschwerdestellen garantiert im Stillen ein Programm, was so eine Art Score wie bei der Schufa ermittelt.

"Ach, der 611... schon wieder ... Hat wieder was halbseidenes gefunden und stellt wieder nur Forderungen. Klagt aber nie, schickt nie einen Anwalt."

Und so bin ich überzeugt, dass bei denen, die hier gern ausführlich über ihre endlosen Probleme referieren - gern mit Paragraphen hochwichtig vorgetragen -, die in der Beschwerdestelle gern ihren Spaß dran haben, die hinzuhalten, zu vertrösten, abzuwimmeln oder mit Nonsens-Antworten zu reagieren.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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