ICE International Paris - HH/B (via K und/oder F) (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 08.07.2010, 14:02 (vor 5816 Tagen) @ Sören Heise

Ich überlegte kürzlich, ob sich nicht ein ICE Berlin - Paris und einer Hamburg - Paris lohnen könnte.

In meiner Traumwelt ist ganz Europa bottom-up vertaktet. Man startet mit den langsamsten Zügen (RB/S) und schafft in wichtigen Städten Taktknoten mit Anschlüssen an schnelleren Züge (RE/IR), erricht in Großstädten den Fernverkehr (IC/EC/ICE) und in den Metropolen den (internationalen) Ultrafernverkehr (z.B. ein "rebranded" ICE International), der etwa 50 große Europa-Metropolen miteinander verbinden soll.
Die von Dir bezeichneten Zügen könnte man dann als solche Ultrafernzüge fahren, wobei unterwegs nur in etwa BRX und K bzw. nur in F gehalten wird.

Back to life, back to reality.

Ultrafernverkehr ist z.B. Paris-Marseille in 3 Stunden, nonstop. Oder Madrid-Barcelona in 2,5 Stunden, nonstop.
In Deutschland fehlt die Infra des Ultrafernverkehrs komplett: F-B ohne Halt (typisch UFV) ist kaum schneller als F-B (Fernverkehr) mit Halt in FD, KS, GÖ, HI und BS, jedenfalls nicht derart schneller dass man in B irgendwelchen Anschluß einen Takt eher erreichen kann. Dafür kann der Fernzug extra Fahrgäste mitnehmen, die der Ultrafernzug stehen lassen müßte.

-> wenn Paris-HH/B direkt, dann wohl nur als "normaler" ICE und nicht als Ultrafernzug.

Zum Argument "Laufzeit nicht länger als 4 Stunden": es gab mal ICE Amsterdam-München (1x direkt, 1x mit Zugteilwechsel). Diese waren stark nachgefragt, mehr noch als die Amsterdam-Frankfurt-Züge. Also ich denke, Laufzeiten von 6-7 Stunden sind OK.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum