so viele Lokführer und Züge wie noch nie zuvor (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 12.03.2024, 23:16 (vor 913 Tagen) @ JeDi

in Zukunft immer weniger

Eine Entwicklung von weniger Zügen in Zukunft ist dem Posting nicht zu entnehmen.

Nicht?

"Der NWL hat den Fahrplan auf Optimierungspotenziale durchleuchtet und
gemeinsam mit den EVU erste Maßnahmen entwickelt, mit denen für den Fahrgast
keine Einschnitte entstehen und zugleich ein schonenderer Personaleinsatz möglich
wird. Kurz- und mittelfristig können auch Maßnahmen zur Stabilisierung notwendig
werden."

"Hinzu kommt die zunehmende Problematik, dass die
Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) vielfach nicht mehr in der Lage sind, den
bestellten Regelfahrplan zuverlässig zu erbringen. Hintergrund ist insbesondere ein
nachhaltiger Mangel an Triebfahrzeugführern, welcher inzwischen sämtliche EVU –
in unterschiedlicher Ausprägung – erreicht hat. Diese Situation wird sich mit den
Forderungen der Gewerkschaften, die einen weiteren Personalaufbau bedingen
werden, weiter verschärfen. Hier besteht ein (zumindest zwischenzeitlicher)
Zielkonflikt zwischen Attraktivierung der spezifischen Berufsbilder und der kurzfristig
benötigten Stabilisierung im Sinne der Reisenden.
Vor diesen Rahmenbedingungen muss der Fokus für den Fahrplan 2025 auf einer
Stabilisierung des Fahrplans liegen. Die Zuverlässigkeit des Systems SPNV wird
auch seitens des Ministeriums als Schwerpunkt für die Planungen 2025 und ggf.
bereits 2024 gefordert. Entsprechend haben aktuell unter Koordination des KCITF
landesweite Abstimmungen zwischen dem Land, den Aufgabenträgern und den EVU
begonnen, um Ansätze für einen robusteren Fahrplan zu entwickeln."

"Des Weiteren wird in Bezug auf die bereits beschriebene Personalnot (nicht nur) im
Bereich der betrieblichen Personale immer deutlicher, dass eine kurzfristige und
flächendeckende Entspannung der Lage nicht wahrscheinlich ist. Daher bestehen
Überlegungen zur Umsetzung eines landesweit „Robusten Fahrplans“, in dessen
Rahmen gezielte und längerfristige Angebotsreduzierungen zur Stabilisierung der
Situation umgesetzt werden müssten."

Ich lese aus der Sitzungsvorlage des NWL schon raus, dass es zumindest Mittelfristig zu Kürzungen kommen wird, um trotz Personalmangel einen zuverlässigen Fahrplan anbieten zu können (man aber davon ausgeht, dass die Forderungen der Gewerkschaften dazu beitragen, dass sich mehr Bewerbende finden).

das beschreibt die Gegenwart und die kurzfristige Zeit unmittelbar dran im Anschluss für die nächsten Monate.

Dass er einen solchen Zeitraum mit "in Zukunft" meinte, davon ging ich nun nicht gerade aus.
Und ein "immer weniger" geht aus der Beschlussvorlage auch nicht draus hervor, ganz im Gegenteil.


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