Forderung und die Bereitschaft für Verhandlungen (Aktueller Betrieb)

Waldbahn, Donnerstag, 07.12.2023, 06:47 (vor 898 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Waldbahn, Donnerstag, 07.12.2023, 06:47

Hallo

das du auf Seiten der Mitarbeiter und der GdL stehst zugestanden. Aber wenn man mit einer Maximalfoderung ins Rennen geht und sich wie ein Kind an der Kasse bei der Quengelware auf den Boden wirft und mit dem Fuß aufstampft "Ich will das aber jetzt und sofort" kommt man nicht weiter.
In anderem Zusammenhang wurde erwähnt, dass um eine schrittweise Reduzierung verhandelt auch mit der GdL. Warum kann/will die das nicht auch beim Brachen Primus? Warum muss gerade hier immer ein öffentlichkeitswirkames Medien Getöse inklusive lanwieriger Streiks zelebriert werden.

Auch hier ist ein(e) Gerwerkschaft(er) in der Verantwortung so zu verhandeln, dass man gesichtswahrend aus selbiger herauskommt. So wie hier seitens der GdL agiert wird, ist jegliche Reputation in eine gute Arbeit in der Öffentlichkeit hin, außer bei denen, die CW maoistisch folgen.

Im Wort verhandeln steckt schon der Auftrag drin, miteinander sprechen und sich einigen. Das ist wie in der Politik: am Ende ist ein Kompromiß da, der beiden Seiten Feldgewinne und Verluste zubilligt.

Aber schauen wir uns doch die Forderungen aktuell und aus der letzten Runde an. Heute ist es die Reduzierung der Wochenarbeitszeit. In welcher anderern großen Tariflandschaft ist diese Reduzierung bei gleichem Lohn so umgesetzt? Sind das dann alles "Weicheier", die nichts auf die Kette bekommen und nur der große Claus schafft das? Ich hab an anderer Stelle schon erwähnt, dass es auch seine Aufgabe ist, aufzuzeigen, wie man das umsetzten soll. Schliesslich ist der Kunde nicht bereit mehr Geld für die aktuelle Leistung zu zahlen. Am Ende wird es wieder wie in den anderen Runden einen Kompromiß geben und CW geht in den GdL Ruhestand.

In der letzten Runde war die Maximalfordeurng, dass die GdL Einfluß auf die Vertragsgestaltung anderer und ihrer Boni nehmen wollte. Auch dafür hat man gestreikt und was ist draus geworden - in Luft aufgelöst. Aber Hauptsache man hat den Bahnverkehr unteranderem dessen tagelang lahmgelegt. Tolle Strategie

Schaut man sich andere Branchen an, rumpelt es auch, aber am Ende kommen Ergebnisse raus, die tragbar sind.

Es ist schon seltsam, dass man von CW größtenteils nur Äußerugen im Rahmen der Tarifauseinandersetzungen mitbekommt. Was macht er wähend die Verträge laufen? Im Büro Nägel knipsen und Mitgliedbeiträge buchen und zählen? Was ist mit seiner Verantwortung in dieser Zeit mal einen Anlauf zu starten mit der Politik (bei Journalisten gibt es sowas wie Hintergrundgespräche) Verbesserungen der Arbeitsumstände in Angriff zu nehemen und sich dafür einzusetzen, dass das Problem des fehlednen Personals gelöst wird. Ideen hat die Poilitik ja (Stichwort Fachkräfteeinwanderungsgesetz).

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Gruß
Waldbahn


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