Es ist nicht zu glauben ... (Allgemeines Forum)

Garfield_1905, Samstag, 25.11.2023, 17:43 (vor 1024 Tagen) @ Reservierungszettel

Die Person die 10 Sachen auf einmal macht heißt Chuck Noris, du wirst nicht drumherum kommen das der Reihe nach zu machen. Wichtig ist eben abzuwägen was Priorität hat. Im Normalfall sollten das die Fahrgäste sein - sonst läuft was falsch bei euch.

Sehr schlauer Spruch. :-)

Tf ablösen (woher den Ablöser nehmen und den Unfall-Tf nach Hause bringen lassen ...),


Wenn der Tf nicht mehr kann sollte er sich schnellstmöglich von der Unfallstelle entfernen und mit einem Taxi auf direktem Weg nach Hause fahren - da gibts nichts zu diskutieren.

Falsch. Egal, ob der Tf noch kann oder nicht, er muß abgelöst werden. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist, woher bekommst Du auf die Schnelle einen Ersatz ? Bereitschaft ? Nur in den seltensten Fällen möglich. Also von einem anderen Zug. Aber was machst Du mit diesem Zug ? Wo wird er abgestellt ? Wie kommt er von da wieder weg ? Das will der Fdl des Abstellbahnhos in der Regel sofort wissen. Was machst Du mit den in diesem Zug sitzenen Fahrgästen ? Wie bekommst Du die Fahrgäste aus dem Unfallzug weg ? etc. etc. etc.

Fahrgäste aus den anderen Zügen informiern,


Das macht das örtliche Personal zumindest bei mir in der Gegend oder machst du auch Ansagen in Zügen?

Hahaha ..., es ist nicht zu glauben. :-) :-) :-) Natürlich macht das das örtliche Personal. Frage ist, was sollen die denen denn sagen ? Woher bekommen die wohl die entsprechenden Infos ? Richtig, von der Leitstelle. Und vorher muß man erst mal klarlegen, WAS die denen erzählen sollen. Und das möglichst innerhalb kürzester Zeit.

Fahrgäste aus dem Unfallzug nach Hause bringen,


Mit deinem PKW oder wie?

Das kommentiere ich besser nicht, sonst werde ich ausfallend.

Bus-Notverkehr organisieren, andere Zugreihenfolge überlegen (eventl. gerade zur Schichtablösung) und abändern, und, und, und ... - das macht 'Spaß'. Und Du bist dabei allein oder im besten Fall zu zweit ! Und nebenbei muß ja noch alles andere weiterlaufen, z.B. Anschlüsse, Zuführung Loks zur Frist/BTU/WU etc. Dann weißt Du am Schichtende, was Du gemacht hast.


Das Betriebliche ist ja wohl erstmal unrelevant - Vorrang haben doch immer die Fahrgäste. Bei euch etwa nicht?

Mag sein, das ist unrelevant ist. Aber es muß erledigt wserden. Von wem wohl ?

Mein Gott, Du hast wirklich 'Ahnung' ... - bleib' Du mal bei Deinem Job.


Sieht so aus als wenn dir das manchmal zu viel ist und du keine Ruhe bewahren kannst…

Wenn ich keine Ruhe bewahren könnte, würde ich den Job schon seit Jahren nicht mehr machen können. Ich hab' auch die entsprechende Erfahrung, in welcher Reihenfolge was gemacht werden muß, dazu brauche ich nicht solche Typen wie Dich. Und ich bin durchaus in der Lage mehrere Dinge mehr oder weniger gleichzeitig zu machen, sonst würde das gar nicht funktionieren, auch wenn Dir das zu hoch sein sollte. Es geht nur darum, Dir klar zu machen, das die Leitstelle kein Job ist, bei dem man 8 Std. Kaffee trinkt.

Die Ruhe verlieren könnte ich bestenfalls, wenn ich solchen gequirllten Quatsch wie von Dir lesen muß.


Das einzige was mich von eine Beschäftigung im Bahnwesen abhält sind Frühdienste.

Na, die haben gerade auf Leute wie Dich gewartet.

Die Belastung im Fahrdienst ist eine andere als bei uns. Nicht schlimmer, nicht besser, sondern anders. Wir haben gerade in den vergangenen Monaten zwei Leute aus dem Fahrdienst (FB) gehabt, die sind nach relativ kurzer Zeit wieder zurück gegangen und nicht etwa, weil ihnen das zu langweilig war.

So, und nun ist mir meine Zeit zu schade, mich mit Leuten auszutauschen, die nach eigenen Worten gar nicht wissen, was eine Leitstelle zu tun hat. Es gibt da einen schönen, allgemein bekannten Spruch von Dieter Nuhr, den ich hier gar bringen will. Aber passen würden er hier wie Faust aufs Auge ...


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