Steuerzahlerbund zum 9-Euro-Ticket: "am Ziel vorbei" (Allgemeines Forum)

Barzahlung, Mittwoch, 20.07.2022, 17:43 (vor 1359 Tagen) @ gnampf

Sowas sollte aber nicht über Tarifmaßnahmen im ÖPNV erfolgen. Dafür könnte man auch einfach jedem Bürger ein "Mobilitätsgeld" zahlen und der Bürger kann dann selber frei entscheiden, ob er sich davon ein nutzloses ÖPNV-Ticket kaufen will oder doch lieber mit dem Fahrrad fährt.


Nein, ich denke keiner hier möchte die PKW-Fahrten subventionieren. Und deine Studentin hätte ja auch nix davon, nachdem sie keine Mobilitätskosten hat.

Das Mobilitätsgeld bekäme jeder. Die Studentin macht damit halt Plus, weil das Mobilitätsgeld die anfallenden Kosten für spitzgefahrene Ritzel übersteigt.

Wenn soll sowas dazu dienen, dass die Leute eben auf umweltfreundlichere Varianten umsteigen.

Das Ziel lautet nicht, dass Radfahrer und Fußgänger für ihren Reisebedarf künftig in der Bahn sitzen, um unterwegs auch möglichst viele Leute umzubringen.
(Auch selber mangels Bewegung ungesünder leben und deshalb langfristig neben den Steuerzahlern auch noch die KK-Beitragszahler belasten).

Und bei einem deutschlandweiten Konzept kommt das dann auch deiner Studentin zu Gute, die damit dann mal die Eltern besuchen kann, in Urlaub fahren, etc.

Es reicht schon, wenn sie für den Besuch der Eltern oder Urlaub auf den Fernverkehr angewiesen ist. Da zahlt sie auch wieder doppelt: Fürs nutzlose ÖPNV-Ticket und für den SPFV noch on Top, weil sie nicht von München nach Hamburg mit Regionalzügen fahren wird.

Und wer sich niemals die Bahn antun würde, weil das ja eh alles ekelig ist, und das eigene SUV eh das beste... nun, der hat dann halt Pech gehabt, wirds aber verschmerzen können.

Friederike hat keinen SUV. Sowas passt nicht zu ihrem ökologischen Lebensstil. ;-)


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