Nutzer könnten WLAN selber zahlen, Tageskarten Telekom (Aktueller Betrieb)

gnampf, Donnerstag, 05.05.2022, 12:33 (vor 1433 Tagen) @ GUM

Es war ein großer Fehler der Bahn hier kein Joint Venture zu gründen. Dessen Erträge fehlen in der Bilanz.

Es war kein Fehler, sondern feste Vorgabe vom Eigentümer, ein kostenloses WLAN anzubieten.
Ein kostenpflichtiges WLAN braucht man heutzutage auch gar nicht mehr anbieten, wer würde denn dafür noch Geld ausgeben? Außer wenigen ausländischen Touristen, für die das wohl billiger wäre als die eigene SIM zu nutzen, wohl keiner. Jeder mit inländischem Mobilfunkvertrag würde den nutzen.
Noch dazu, wo das WLAN der DB bei hoher Besetzung gerne mal absolut unbrauchbar wird. Da hilft es auch nicht mehrere Provider zu bündeln, wenn insgesamt zu wenig Übertragungskapazität im Zug verbaut ist. 6 LTE-Funkmodems in einem ICE1 sind nicht wirklich viel wenn die Hütte voll ist. Ok, mit dem neuen Modell wäre das Problem behoben, weil ja nur noch ein extrem kleiner Bruchteil sich einwählt... allerdings würde der Betreiber dann wohl auch die Anzahl an Modems reduzieren, weils sonst zu teuer ist. Soll ja Gewinn abwerfen.

Mit dem Gerät dann einfach auf das WLAN des entsprechenden Unternehmens gehen. Voice over IP sollte man natürlich nicht anbieten um die Einnahmenbasis des Mobilfunkers zu schonen.

Und erstrecht wenn der Verkehr dann auch noch überwacht und gefiltert würde, was somit gegen die Netztransparenz verstößt. VPN müsste man dann ja auch unterbinden, womit auch sämtliche Firmenkunde verloren wären.


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