"europäische Bahnermäßigungskarte" (Allgemeines Forum)

Barzahlung, Donnerstag, 17.03.2022, 21:20 (vor 1528 Tagen) @ J-C

Die BahnCard 100 ist keine gesetzlich verankerte Netzkarte, die es ermöglicht, ohne weiteres im ganzen Land Bus und Bahn zu nutzen, egal von welchem Betreiber (mit wenigen Ausnahmen).


Die Bahncards sind Angebote der DB Fernverkehr AG, dem Hauptkonkurrent auf der Verbindung München-Salzburg.
Die Westbahn müsste - um daraus auch Cash zu machen - ihre eigenen Zeit- und Ermäßigungskarten anbieten (ggf. mit Anerkennungsregelung im deutschen SPNV). Im Gegensatz zu Österreich gibt es in Deutschland seit 2022 sogar einen Tarifverbund, mit dem sowas möglich wäre.

Stimmt, es gäbe ja den Deutschlandtarif, an dem DB Fernverkehr jedoch nicht teilnimmt. Flix ebenso nicht.

Der SPFV gehört nicht zum Leistungsangebot des Deutschlandtarifs.

Die DB Fernverkehr hat ihren Kunden die Möglichkeit eröffnet, mit ihren Fahrkartenangeboten neben den eigenen Zügen auch Züge des länderorganisierten SPNV zu nutzen, sowie mit ihren BC25 und BC50 auch Rabatt auf Angebote im SPNV zu erhalten.

Das könnte auch die Westbahn mit dem DTV vereinbaren.
Fraglich ist allerdings, ob dafür die Nachfrage ausreicht.

Die BahnCard 100 ist eben nur wenig dazu geeignet, um von Privatbahnen als Kundenbindungsprogramm mitverwendet zu werden.


Da es aus keiner der genannten Angebote der Konkurrenz (!) Ausgleichszahlungen an die Westbahn gibt (im Gegensatz zu allen anderen Verkehrsunternehmen, die die Rabattkarten anerkennen), ist das ja auch nicht als Kundenbindungsprogramm gedacht.


Die VorteilsCard nutzt man halt mit, um dort Kunden an sich zu binden

Man bindet hier keine Kunden. Der Rabatt dient dazu, Kunden, die eine VorteilsCard haben, einen konkurrenzfähigen Preis anzubieten

Kunden bindet die Westbahn nur mit einem eigenen Angebot.


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