Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 (Reiseberichte)
Nun sind wir schon bei der Rückfahrt angelangt.
Der schnellste Weg von Pisa nach München führt über Florenz, Verona und den Brenner. Doch ich wollte natürlich nicht langweilig fahren.^^ Außerdem sollten es wenigstens auf dem Rückweg schon ein paar Kilometerchen neue Strecke sein. ;-)
Ich hätte einiges darauf verwettet, dass der Zug Sonntagmorgen kurz nach halb sieben in Italien am ersten Halt hinterm Startbahnhof gähnend leer sein würde und ich dort problemlos futtern können würde (Maultäschle hab ich ja drinnen nicht abgesetzt, wenn andere Menschen da waren). Gut dass ich nicht gewettet habe, denn der Zug war ganz und gar nicht leer! :-O In dem IC mit Triebköpfen waren alle Ansagen automatisch und natürlich zweisprachig. Vor kleinen Knoten wie Viareggio gab es vom Personal gesprochene Hinweise zu Umsteigemöglichkeiten nur einsprachig; die Anschlussinfos vom Personal vor größeren Knoten waren zweisprachig. Meine Essenspausen, beide Bahnhöfe in Genua mit je 3 min Aufenthalt, erreichte der Zug beide jeweils 3 min zu früh (die innerstädtische Fahrt dauerte also nur halb so lange wie geplant).^^
Weiter ging die Fahrt zunächst durch die Berge des ligurischen Hinterlands. Von Genua gibt es zwei Strecken. Alle Fernzüge und auch die schnellen Regionalzüge nutzen die tunnelreiche Ausbaustrecke weiter oben am Hang, die bereits 1922 eröffnet wurde (der älteste der drei Abschnitte sogar schon 1889). Sie ermöglicht Geschwindigkeiten bis 150 km/h, im nördlichsten Teil sogar 180 km/h. Zudem ist eine Rennbahn in Bau, die soll 2025 fertig werden. So war bald die Po-Ebene erreicht. Ob dort immer eine Po-Ente schlechte Witze reißt? :-s Apropos schlechte Witze, ich hab da mal eine kleine Bildergeschichte vorbereitet:
1. Hier fehlt doch was
2. :-(
3. Ich kaufe ein N
4. =)
Allerdings wird der Ort leider nicht ausgesprochen wie ein Pavian ohne N, sondern die Betonung ist paVİa. :-(
Sorry, aber bei der sterbenslangweiligen Landschaft kommt man schon mal auf dumme Ideen.^^ Nach etwas über 4 h Fahrt erreichte der Zug schließlich seine Endstation Mailand C.le.
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645 Alles andere als leer! :-O
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646 50 % der Kapazität waren gesperrt
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647 Marmor-Abbau in Carrara
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648 Manarola in Cinque Terre
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649 Meer
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650 Vernazza
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651 Mehr Meer
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652 Noch mehr Meer
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653 Rapallo
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654 Irgendwo an der Küste Liguriens
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655 Pieve Ligure
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656 Felsen
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657 Schon in Genua
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658 Stopp am „Stadtbahnhof“ Brignole
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659 Rechts zweigt die Verbindung zur Altstrecke durch das Tal der Polcevera ab. Mein Zug fuhr weiter auf der ABS.
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660 Die Certosa di Pavia
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661 Natürlich stehen die Züge so, dass beide nen Pfeiler in die Fresse bekommen -.-
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662 Die Loks haben es etwas besser getroffen^^
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663 Das bekannte Reiterstellwerk von Milano Centrale
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664 Etwas größerer Ausschnitt
Meine Aufgabe bestand nun darin, binnen 44 min von Mailand Hbf. nach Mailand Porta Garibaldi zu wechseln. Die allwissende Datenkrake von Alphabet Inc. meinte, dies würde 5 min dauern. Deshalb ließ ich mir zunächst Zeit und blieb noch etwas an den Bahnsteigen am Hbf. (Spoiler: 4 x so lange wie angegeben ist immer noch nicht ganz ausreichend.) Anschließend begab ich mich immer schneller werdend und in immer kürzer werdenden Abständen fluchend durch das riesige Bahnhofsgebäude zur Unterweltsbahn, kaufte schnell ein Ticket und hastete zum U-Bahn-Steig. Noch 2½ min Wartezeit, das müsste gerade so passen. Beim Ausstieg in Porta Garibaldi ließen sich die Massen von meinem Koffer überhaupt nicht beeindrucken und stürmten auf mich zu. Ich hatte schon lange nicht mehr so viele verschiedene Menschen in so kurzer Zeit beleidigt (was halt auch damit zusammenhängt, dass ich ein halbes Jahr nahezu komplett zu Hause gewesen war^^). Ich spurtete im Sauseschritt zu den Bahnsteigen. Zu meinem Zug musste ich dann nochmal in die Unterwelt zu den Durchgangsgleisen von Porta Garibaldi Richtung Norden. 2 min vor Abfahrt erreichte ich den Zug – das reichte gerade noch, um etwas zu trinken. Uff!
Der alte Zug war gespickt mit Masken-Mondkälbern. Ich taufte ihn Seuchen-Schleuder. Da das Angebot über die italienisch-schweizerische Grenze immer noch äußerst eingeschränkt war (die Grenze war schon seit 2 Wochen wieder offen, aber bei der Bahn ist man ja nicht so schnell…), blieben mir aber wenig Alternativen. Da die Fensterscheiben komplett beschmiert waren, war von der Landschaft nichts zu erkennen. Nach einer guten Stunde erreichte die Seuchen-Schleuder endlich Chiasso auf einem Stumpfgleis. Am Zugang zum Bahnhofsgebäude hatte sich schon der Schweizer Grenzschutz positioniert. Er interessierte sich für meinen Ausweis und fragte mehrmals nach, ob in der riesigen Tasche, die ich zusätzlich zu Koffer & Rucksack trug, wirklich nur Kekse waren. :D Aber mein blöder Seuchentest für 40 € interessierte niemanden. -.-
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665 In der Unterwelt
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666 Anzeige der Wartezeit bis zum nächsten Zug
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667 Lieber ein schlechtes Bild vom Zug als gar keins: die Seuchen-Schleuder, nunmehr ohne Masken-Mondkälber. Links findet eine Grenzkontrolle statt, wie ich sie auch kurz zuvor durchlaufen hatte.
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668 Weiter geht’s moderner
Nach überstandener Kontrolle stelle ich fest, dass der Aufzug kaputt war, und schleppte meinen Koffer fluchend zum nächsten Bahnsteig. Schon vor dem ersten Zwischenhalt hatte ich den Seifenspender des Flirts kaputt gemacht, oh… Nur 23 min nach Abfahrt in Chiasso war Lugano erreicht, wo ich nun ganz un-ITF-mäßige 56 min Umsteigezeit hatte. Runter Richtung Stadt war mit dem Gepäck völlig undenkbar, deshalb blieb ich am Bahnhof.
Weiter ging’s in einem Giruno. Dieser kam nicht aus Italien, sondern nur aus Chiasso (über die Grenze fuhr ja herzlich wenig), aber war dennoch mit Verspätung angekündigt. Was war denn da los!? :-O Schließlich kam der Zug, sackte die Leute ein und tat: nichts… Einige Momente, nachdem der Uhrzeiger + 8 markiert hatte, setzte sich das Teil in Bewegung. Ui, eine Verspätung in der Schweiz! :p Das Personal informierte, dass die Verspätung wegen einer Türstörung entstanden sei. :-O Hervorheben möchte ich die hohe Verständlichkeit der Ansagen: einerseits durch die Lautsprecher-Technik, die das Gesprochene sehr gut verständlich machte, andererseits durch das akzentfreie Italienisch & Englisch der deutschschweizerischen Zugchefin! Müssen die Lokführer auf der Strecke eigentlich grundsätzlich beide Sprachen DE & IT beherrschen? Vermutlich als eines der ersten nicht in der Schweiz lebenden Wesen durchquerte ich anschließend den Ceneri-Basistunnel mit 230 km/h. Das war übrigens das einzige Stück „neue Strecke“ auf meiner Rückfahrt. :D Anschließend folgte der Gotthard-Basistunnel. Dessen Durchfahrt dauerte knapp 18:30 min.^^
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669 Fischlis im WC. Warum auch immer. :D
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670 Blick über den Luganersee
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671 Der Seedamm von Melide durch den Luganersee (mit kurzer Brücke in der Mitte), Blick Richtung Südwesten
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672 Hier der Blick über die Stinktierrennbahn Richtung Norden
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673 Der rechte, nähergelegene Ort auf dem Bild ist die italienische Exklave Campione d’Italia
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674 Nochmal Campione d’Italia
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675 Angekommen in Lugano
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676 Huch, hier gibt’s ja auch Grinsebacken
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677 Blick auf Lugano
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678 :-O :-O :-O :-O :-O
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679 Da kommt er
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680 Vollgas durch den Berg
Hinter dem GBT informierte das Personal eine fragende Reisende, der Zug sei nun wieder pünktlich – allein in der langen Röhre wurden 5 min Verspätung aufgeholt. Weiter ging es entlang des Vierwaldstättersees mit Bergblick. In Arth-Goldau wurde es etwas voller, eine ältere Dame erschien. Ich räumte den Platz schräg gegenüber von mir frei (Seuchenabstand und so), doch die Dame zeigte auf den Fensterplatz direkt gegenüber von mir und meinte: „Ich will abr da hockchn.“ Die Berge wurden flacher, vor Zürich folgte nochmal ein längerer Tunnel, die Ankunft war nach knapp zweistündiger Fahrt (selbstverständlich -.-) pünktlich.
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681 Böötli
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682 Zügli
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683 Immer noch der Vierwaldstättersee
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684 Berge
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685 – 686 Mittlerweile sind wir am Lauerzersee, links geht’s hoch zum Gotthard
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687 Idylle
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688 Die Rigi
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689 – 690 Der dritte im Bunde ist der Zugersee
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691 Wie passend ;-)
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692 Praktischerweise gab es einen Gleiswechsel, sodass ich nicht durch die Unterführung musste
Da in Vorarlberg Bauarbeiten waren, hatte man den EC umgebogen nach Feldkirch statt nach Zürich. Die Reisenden von Zürich nach München wurden deshalb zunächst in den Railjet gebeten. Bereits ab Zürich war ein ÖBB-Zugchef auf dem Zug. Es gab also keine „Geschätzte Fahrgäste, die Billette biete“ mehr, sondern ein vergleichsweise grobes „Grüß Goot! Fohrscheenkontrolle!“. Der Railjet war durchaus ordentlich gefüllt, nicht zuletzt wegen der Monster & Menschen nach München. Zunächst fotografierte ich die Berge, erst nach 50 min fiel mir auf, dass es im Railjet ja auch WLAN gibt – ich nutz das doch nie außerhalb der Schweiz! :D Naja, stabil geht anders.^^ Kurz später konnte ich mich schon mit dem liechtensteinischen Netz (im Gegensatz zum Schweizer mit kostenlosem Roaming) verbinden. :p Trotz der langen Basistunnel mit gigantischen Kosten war die planmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit der Fahrt Lugano – Zürich nur wenig höher als die des Abschnitts Zürich – Buchs. :-O
In Buchs war Fahrtrichtungswechsel. Dann verließ ich dieses merkwürdige Land, wo man weiße Kreuze auf rotem Hintergrund anbetet und sich Andersdenkende durch ein absurd hohes Kostenniveau vom Halse zu halten weiß – auch wenn es zunächst nur nach Liechtenstein ging.^^ War früher (tm) die Zugkreuzung nicht immer in Schaan? :-s Von Buchs nach Feldkirch fährt man nur eine Viertelstunde, knapp die Hälfte der Distanz durch Liechtenstein.
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693 Keine Ahnung warum, aber das FIS sprach auch Slowakisch. :-O Aber es hätte ruhig „Viedeň hlavná stanica“ schreiben können. :-s
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694 Das Zügli mit dem kaputten Türli lassen wir hinter uns
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695 Diesmal geht es am Zürichsee entlang
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696 Hier verlassen wir den See
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697 Häuslis
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698 Zur Abwechslung mal ein Blick Richtung Süden. Eine Aufnahme im 16:9-Format verhinderte eine entgegenkommende Mumpsbacke. -.-
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699 – 700 Das felsige Nordufer des Walensees
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701 Schweizer Felder & Liechtensteiner Berge
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702 Rechts neben dem rechten Strommasten erkennt man das fürstliche Schloss Vaduz
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703 Ui, das FIS weiß sogar, dass der Gegenzug Verspätung hat^^
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704 Zurück auf die gute Seite der Macht!
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705 Durchquerung eines ganzen Landes innerhalb weniger Minuten
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706 – 707 Estoro auf Abwegen
In Feldkirch erfolgte der letzte Umstieg in den Zug nach München. Das Estoro hingegen war nur sehr spärlich ausgelastet. Der Sitzkomfort des Zuges ist ja wirklich nicht schön. -.- Im ersten Moment erschrak ich, als der Zug plötzlich auf dem rechten Richtungsgleis fuhr. :D Für den 27 min langen Abschnitt von Feldkirch nonstop nach Bregenz setzten die ÖBB extra eigenes Personal ein, das in Bregenz (8 min Pause) erschöpft von den Deutschen abgelöst wurde.^^
Weder die Ösis noch die Deutschen führten irgendeine Form von Einreisekontrolle durch, nicht einmal die bekannten deutschen Soda-Polizisten liefen gelangweilt durch. Mein blöder Seuchentest für 40 € und die hinter Feldkirch noch schnell vorgenommene Online-Anmeldung meiner Einreise interessierten kein Schwein. -.- Bei der Fahrt durchs Allgäu war die Neigetechnik (ja, ich weiß, die heißt in der Schweiz irgendwie anders, sorry) definitiv zu spüren. Hieß es nicht, ein Halt in Pasing wäre deshalb nicht möglich, weil die ECs irgendwelche bahnsteiglosen Gütergleise benutzen müssten? Wir rauschten ohne Halt am Bahnsteig durch, etwas Anderes habe ich bei den ECs in Pasing auch noch nie beobachtet. :-s Da könnte man doch einen Halt einrichten. Den Halt legten wir dann im Bahnhofsvorfeld vom Hbf. ein, weil noch alles voll war. 2:40 h nach Abfahrt in Feldkirch, kurz nach 21 Uhr, erreichte das Estoro schließlich München. Es war vorbei! :-C
Heute Morgen kurz nach Sonnenuntergang in Pisa waren es 14 Grad. Abends in München waren davon nur 11 Grad übrig. -.- Ich war durchaus überrascht, dass in München überhaupt noch Leute waren. Zwischenzeitlich hatte ich den Eindruck gehabt, ganz Deutschland wäre in Italien eingefallen.^^
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708 – 709 Nun aber wirklich der letzte See: der Bodensee
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710 Der neue Bahnhof Lindau-Reutin
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711 Estoro am Ziel
Am Anfang von Kapitel 1 hatte ich geschrieben, dass alles in Italien toll ist.
Zugegeben: Aber auch nur zeitweise. Nach einer Weile werden mir die schreienden & fuchtelnden Menschen doch zu anstrengend und ich bin am Ende doch immer ganz froh, wenn es in Schland wieder ruhiger ist. ;-)
Am Ende noch die Statistik, wie gewohnt ohne Tram- oder Busfahrten, von Abfahrt bis Ankunft München Hbf.:
Insgesamt absolvierte ich 36 Fahrten (davon übrigens gleich 17 mit Traxx-Bespannung^^). Diese dauerten 38:19 h, davon 3:48 h für Zwischenhalte. Das macht eine durchschnittliche Dauer von knapp 1:04 h/Fahrt – die kurzen Fahrten in Cinque Terre haben den Schnitt nach unten gezogen.^^
Dabei wurden insg. 2.899,9 km zurückgelegt. Das macht eine planmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit von genau 84 km/h – nicht der Brüller. Von der Strecke waren 9 km in Liechtenstein, 160,5 km in Österreich, 298,6 km in Deutschland, 312,1 km in der Schweiz und 2.119,7 km in Italien. Nahezu sechs Siebtel der Distanz wurden elektrisch zurückgelegt. 18,1 % der Distanz war mich für „neue Strecke“ gewesen.
119 min Abfahrtsverspätung standen 85 min Ankunftsverspätung gegenüber (jeweils minutengenau und inkl. Verfrühungen gezählt). Nur fünf der Fahrten waren verspätet (also + 5 oder mehr). Das macht eine Pünktlichkeitsquote von 86 %, bzw. wenn man nur die italienischen Fahrten nimmt, sind es 84,4 % – immer noch besser als mein langjähriger Deutschland-Schnitt. :p
Mit gut 9,1 ct/km lag der durchschnittliche Fahrpreis diesmal nicht gerade niedrig. Ein Großteil der Tickets waren Regional-Tickets für kurze Distanzen, was eigentlich immer für einen relativ hohen km-Preis sorgt. Zudem ist der italienische Fernverkehr mittlerweile beachtlich teuer geworden, was bei Verona – Florenz & Pisa – Mailand zu Buche schlug.
Auch wenn es manchmal anstrengend war (sowohl die Erkundungen als auch die Situation, als einziger Alman zwischen lauter schreienden Italienern zu sitzen^^), bin ich mehr als froh, dass ich diese Reise zu genau diesem Zeitpunkt unternommen habe!
Mein nächster Reisebericht wird sich übrigens nicht um Italien drehen. ;-)
Bis dahin grüßt erstmal
Das Krümelmonster (nicht irgendein Krümelmonster, sondern Das Krümelmonster, man denke an meine Kekskalationen)
--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!
gesamter Thread:
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:36
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:36
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:36
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:37
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:38
- Großartig. Danke!
-
Berliner65,
01.03.2022, 21:54
- Vielen Dank! -
JanZ,
02.03.2022, 11:33
- Vielen Dank! -
Krümelmonster,
02.03.2022, 21:15
- Vielen Dank! -
JanZ,
02.03.2022, 21:23
- Vielen Dank! - Krümelmonster, 03.03.2022, 20:58
- Vielen Dank! -
JanZ,
02.03.2022, 21:23
- Vielen Dank! -
Krümelmonster,
02.03.2022, 21:15
- Großartig. Danke!
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:38
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:37
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:36
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Sören Heise,
02.03.2022, 08:42
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
02.03.2022, 21:15
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 - Sören Heise, 04.03.2022, 10:22
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
02.03.2022, 21:15
- Sammelantwort. -
Oscar (NL),
02.03.2022, 22:24
- Sammelantwort. -
Krümelmonster,
03.03.2022, 20:58
- U-Bahn, Bus, FA, FB, IC. -
Oscar (NL),
04.03.2022, 09:43
- Nachtrag dazu. - Oscar (NL), 04.03.2022, 10:24
- U-Bahn, Bus, FA, FB, IC. -
Oscar (NL),
04.03.2022, 09:43
- Sammelantwort. -
Krümelmonster,
03.03.2022, 20:58
- Interessante ITinerarii im Immunisierungs-Impf-Iahr: Mai 4/4 -
Krümelmonster,
01.03.2022, 21:36