(ZM:) Bahnen wollen Staatsknete für Nachtzüge. (Allgemeines Forum)

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 08.01.2022, 14:05 (vor 217 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Alibizugpaar, Samstag, 08.01.2022, 14:08

Na schau, ohne den Staat als Bürgen/Garanten im Rücken könnte sich die DB auch so einiges nicht leisten und auch nicht die heutigen Berge von Schulden für immer neue ICE anhäufen. Wie wir ja auch erst am Beginn einer Entwicklung stehen, wo IC für Nahverkehrstarife freigegeben sind. Gegen finanzielle Beteiligung der Länder. Obwohl Bahnchef Lutz gesagt hat: "Der IC2 ist auch bei niedriger Nachfrage wirtschaftlich".

https://www.rnd.de/wirtschaft/deutsche-bahn-chef-richard-lutz-claus-weselsky-will-die-b...

Ich schrub ja schon vor langen Jahren die weisen Worte nieder, daß der Nachtzugverkehr sich nicht rentieren kann, wenn dieser aus der Gesamtkostenrechnung des Fernverkehrs heraus separiert wird. Der Nachtverkehr muß zum Tagesverkehr in einen großen Topf. Der Nachtverkehr muß als wichtiger Ergänzungsbaustein zum Tagesverkehr gemacht werden. Inklusive tariflicher Verknüpfung und Durchbuchungsmöglichkeit Tag-Nacht-Tag auf einem Ticket. Wie auch Tageszugpersonale mit den Nachtzugpersonalen in einen Dienstplan gehören. Und jeder Nachtzug sollte möglichst Sitzwagen haben, die mit normalen Tagesfernzugtickets genutzt werden können. Damit man auch nachts während der Regio-Betriebsruhe auf Mittelstrecke von A nach B kommt.

Die Einzelverhackstückelungen in autonome Einzelunternehmen sehe ich schon immer als 'Verkehrsunfall' an. Das hat ja auch den edlen Metropolitan binnen kurzer Zeit kaputt gemacht, während ICE-Sprinter gern nachgefragt werden. Muß man mal drüber nachdenken...

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797


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