Das komfortabelste Fahrzeug im Fernverkehr ... (Allgemeines Forum)

J-C, Da, wo ich grad gedanklich nicht bin., Samstag, 20.11.2021, 13:00 (vor 19 Tagen) @ GUM

Hallo J-C,
Liebe Community,

Dafür hat der Railjet seinerzeit schon mehr al sein bisschen die Zukunft des Bahnfahren vorweg genommen.

Das ist eh klar. Gepäckfächer wären zu nennen, mobile Rollstuhlrampen, die schiere Anzahl an Monitoren…

Ein super komfortables Fahrzeug an der Spitze (oder dem Ende) des Zuges beherbergt nicht nur den Führerstand, sondern auch 16 Plätze, die einen Quantensprung im Komfort darstellen.

Die Business-Klasse ist tatsächlich ziemlich episch.

Halboffene 3er-, 4er-Abteile sowie zwei Einzelplätze laden zum Verweilen ein. Wer hier die Quadratmeter pro Sitzplatz rechnet, der bekommt noch wesentlich mehr für das Geld.

Heutzutage ist der Bereich kleiner, dafür mit einer 1+1-Bestuhlung.

Abgesehen von diversen reinen Erlebnisfahrzeugen wie dem SBB Panorama Apm ist dies wohl das konfortabelste Normalspur-Fahrzeug auf Europas Schienen. Da kann man nichts besser machen! Ebenso daß an dem den anderen Waggons zugewandten Ende der Ruhebereich der normalen 1. Klasse untergebracht ist.

Das ist tatsächlich schlau. Ich fand die Anordnung im ICE-T immer so merkwürdig zum Beispiel.

Der Waggon ist eine echte Visitenkarte und lädt auch Touristen zu einem genußvollen Beginn oder Abschluß des Urlaubs ein. Und nach Wegfall des inklusiven Caterings ist der Aufschlag auch sehr fair kalkuliert.

Damit könnte ich stunden- oder gar tagelang reisen tatsächlich, wenn ich so spontan das Kleingeld dafür hätte.

Andererseits ermöglicht die vergleichsweise hohe Packungsdichte in der Economy genannten 2. Klasse eine Senkung der Fahrpreise, wenn man denn unbedingt die Sparschiene Welt pflegen möchte.

Wobei die DB wesentlich mehr Sparpreise bietet und vor allem diese günstiger sind auf längeren Strecken. Im Gegenzug starten die ÖBB-Sparschienen schon ab 9,90€, nach Tschechien und Ungarn schon ab 7,90€. Geht jedoch graduell mit der Länge der Strecke nach oben. Du kriegst nie eine Sparschiene für 19€ von Wien nach Bregenz.

Abgesehen vielleicht von der Frage ob man für Spitzenzeiten nicht drei Waggons mehr hätte haben sollen ist der Zug perfekt.

Ursprünglich hängte man dann einfach klassische Reisezugwagen hinten dran, das geht ja dank Schraubenkupplung. Nur verliert man die Wendezufähigkeit.
Und der/die Entscheidungsträger haben sich (mit Ausnahme der Lackierung) wohl was dabei gedacht.
Bei der Lackierung hat man eine Umfrage in einer Boulevardzeitung zur Hilfe genommen…


Liebe Grüße

GUM

Liebe Grüße
J-C

--
Reisehäppchen für zwischendurch gefällig?
[image]
(Bildquelle: ČD)


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