Und warum? (Allgemeines Forum)

Giovanni, Samstag, 24.04.2021, 13:12 (vor 14 Tagen) @ Ost-Lok-Fan

Moin

das kann hier keine Anwendung finden denke ich. Zum einen muss schriftlich dargelegt und nachgewiesen werden, wann und wie an die Erledigung gemahnt wurde. Zum zweiten zählen Telefonate vor Gericht nicht - oder in den seltensten Fällen, weil eine Dokumentationsgrundlage fehlt.

Wenn die Frist in der Fahrgastrechteverordnung verbindlich ist, tritt der Verzug auch ohne Mahnung automatisch ein. Entscheidend wäre dann die Dokumentation des Eingangsdatum, dass ja bei Abgabe im Reisezentrum kein Problem sein sollte.

Weiterhin muss der "Gläubiger" nachweisen können, dass durch den Verzug ein monetärer Schaden entstanden ist.

Die Regelungen in § 288 BGB dienen dazu, auf eine konkrete Bestimmung des monetären Schadens verzichten zu können. Absatz 4 regelt lediglich, dass bei konkretem Nachweis auch darüber Hinaus Verzugsschaden geltend gemacht werden kann.

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Wo Logik aufhört fängt das DB-Preissystem an.
2.4.4: "Eine Fahrkarte für eine höhere Produktklasse berechtigt [...] auch zur Beförderung in einer niedrigeren Produktklasse."
Ein Doppelstock-RE ist 4.631,5mm hoch - ein ICE1-Speisewagen nur 4.295mm ;)


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