OT: Das Gejammer ist einfach unerträglich. (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 23.09.2020, 22:24 (vor 2022 Tagen) @ Alibizugpaar

Hey.

Es geht immer mehr Menschen das Licht auf, daß sich Arm und Reich auch in diesem System mit einer zunehmenden Geschwindigkeit auseinander dividieren.


Weil sie aus Langeweile über den erreichten Wohlstand mit ihrer Freizeit nichts anfangen können und einfach unzufrieden sind und den Käse nachplappern, den sie zur Rechtfertigung des eigenen 'Elends' gerne hören möchten.

Hier in Deutschland geht es uns so elendig, dass Millionen Flüchtlinge Vollidioten sein müssen, wenn sie alle zu uns wollen. Man sollte denen Eisenbahnforen und das Gejammer der Teilnehmer zu lesen geben - die machen alle sofort wieder kehrt ...

Unbezahlbare Wohnungen - was ein Quatsch. Wer baut Wohnungen, die leer stehen, weil sie keiner bezahlen kann? Niemand. Die Wohnung wird bewohnt, ist also bezahlbar. Und der Wohnende macht eine günstigere Wohnung frei für andere. Ständig müssen Neubaugebiete ausgewiesen und Natur zerstört werden; alle wollen sie ihre Eigenheime und im Grünen wohnen. Und dann wird hier von Armut gefaselt. Für den Mindestlohn arbeiten, das will kaum wer. In allen meinen 3 Jobs kann man morgen Arbeit bekommen. Man wird nicht reich, aber wenn ich doch kaum Geld für Essen, Heizung und Miete habe, verdiene ich doch lieber etwas dazu als gar nichts. Aber nö. Der Staat soll mich bezahlen. Und schuldig ist Merkel.

Ganz abgesehen davon, was dieser Staat schon heute an Sozialleistungen raushaut. Man muss nicht hungern, man bekommt ein Dach über den Kopf. Man kann überleben. Und das so gut, dass ein Job zum Mindestlohn nicht attraktiv ist.

Aber ich weiß, in Deutschland zu wohnen, ist echt schlimm. Dagegen war das Leben in der Steinzeit ein Zuckerschlecken. Und wenn ich noch an 1989 und die DDR denke - da war doch alles tausendmal schöner als heute hier. Deswegen wollten ja damals auch alle rüber, uns im armen Westen zu unterstützen, weil sie nach 40 Jahren Sozialismus alles hatten.

Klar, heute muss es ein SUV sein, ein Haus, 3x Urlaub im Jahr in der Ferne, für die Kinder Reiten, Klavier spielen und Yoga. Party am Wochenende. Und die Kultur darf nicht fehlen. Wenn dann das Einkommen nur von 2000 auf 3000 Euro gestiegen ist, ist das natürlich Elend pur und ein Skandal. Womöglich streicht der Chef die Überstunden, dann sind es nur noch 2800 Euro.

Und dann der teure ÖPNV. Sozialticket S. Dazu die 140€-Nikes und das neueste i-Phone. Kannst du dir in deinem geliebten 424 regelmäßig anschauen; da, und nicht nur da, staunst du, wer sich da alles bedürftig rechnet. Aber egal, sie können und dürfen trotzdem fahren und am Leben teilnehmen.

Was ich nicht verstehe, warum diese ganzen Jammerer alle hierbleiben. Anderswo ist die Welt so schön leer - wollen ja alle zu uns. Ich glaube nicht, dass in Syrien ein Umweltschützer daher kommt, wenn du da eine Fabrik errichten möchtest oder eine Straße baust. Und ob der Nachbar um 22 Uhr die Polizei ruft, weil du da noch am bohren bist - ich melde zarte Zweifel an.

Wird natürlich nur schwer, ein Land zu finden, was den Segnungen von Kommunismus und Sozialismus noch in reiner Lehre frönt. Die extreme Armut ist weltweit drastisch zurückgegangen. Weil man auch anderswo auf die Idee kommt, dass Marktwirtschaft was gutes ist. Wie die Globalisierung übrigens auch.

Natürlich ist vieles nicht perfekt. Es gibt viel zu tun. Und gilt, sich für vieles stark zu machen. Und es gibt auch sehr vieles zu Recht zu kritisieren. Nur muss man das dann auch mal im Gesamtkontext sehen. Unterm Strich möchte ich materiell betrachtet nirgendwo anders leben als hier.

Nur die ganzen Möselköppe, für die ALLES NUR Elend ist, gehen mir zunehmend auf die Nerven. Aber ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Wenn Merkel wirklich weg ist. Was brüllen die Krakeeler eigentlich danach? Wer ist dann verantwortlich für ihre eigene Unzufriedenheit? Wer dann wohl weg muss?


Schöne Grüße von jörg


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