Wieso nicht? (Allgemeines Forum)

Henrik, Donnerstag, 20.08.2020, 17:46 (vor 2056 Tagen) @ ICE619

Huhu.

Und Entschädigung gibt es ja auch nur, weil es ne EU Verordnung ist.


Sprich nach Meinung von keksi/DB FV braucht es gar keine Entschädigung zu geben. Es reicht ja, dass der Kunde irgendwann ankommt ...

Und als ob bei 30min Entschädigung sich die Pünktlichkeit verbessert.. HAHA..


Da schreibt der Keks mal was wahres. Die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit wird auch weiterhin katastrophal sein. Das stimmt schon.

Die jetzigen Entschädigungszahlungen sind lächerlich gering. Und noch immer kennen etliche Kunden ihre Rechte nicht - oft genug meinen sie, dass mit der Aufhebung der Zugbindung ihre Fahrgastrechte quasi aufgebraucht sind; dabei fangen die da gerade erst an ... ;-)

Dass unser keksi hier aber all die - fruchtlosen - Bemühungen seiner Chefs mit einem einzigen Satz konterkariert - Hut ab! Soviel Ehrlichkeit ist erfrischend.

Erinnert mich an das Gespräch mit einem Fahrgast, der neulich angesichts unserer Verspätung rumschimpfte wie ein Rohrspatz. Dass er im Knotenbahnhof den Anschluß nicht bekäme. Er pendele seit 9 Jahren und nie klappe das, tobte er. Ich habe ihn dann gefragt, warum er, wenn das 9 Jahre nicht klappe, erwarte, dass das dann heute klappt ... Natürlich werde das heute auch nicht funktionieren (tat es dann auch nicht!) und auch in Zukunft auch nicht.

Komische Erwartungshaltung haben manche ... ;-)

Aber bei verspäteten Fernzügen verweise ich demnächst auf KEKSI. HAHA. Da wird er dann bald berühmt!


Schöne Grüße von jörg

Ich bin durchaus der Meinung, dass wenn es strengere FGR geben würde wie zB auch ab 2 Std das komplette Geld zurück, was auch mal im Raum stand, der Druck durchaus steigt.
Insbesondere würde ein Onlineverfahren den Druck auf eine eigene Art erweitern.
Blöd gesagt, zahlen ja die Entschädigungen am Ende des Tages trotzdem die Steuerzahler oder lieg ich damit falsch?

ja.. stimmt. ist blöd gesagt.

Wieso meinst Du denn, dass Du damit richtig liegen würdest, dass
am Ende des Tages die Steuerzahler die Entschädigungen zahlen würden?

Onlineverfahren gibts ja spätestens ab nächstes Jahr, ist ja bereits mehrfach sichtbar, wird auch im Artikel benannt.
Das Thema ist also durch.

Nun erläutere das nochmal mit dem ICE, der 100 km vorm Ziel Schrott macht und 50 Fahrgäste so mit +60 am Ziel ankommt.
Da kann den Fahrgästen auch das doppelte oder vierfache ausgezahlt werden in dem Fall - der finanzielle Schaden durch den ICE, der zu beheben ist, wird erheblich schmerzhafter sein.


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