Polentour (Reiseberichte)
Mitten in der Nacht klingelte der Wecker. Gegen 4:20 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bhf., 4:44 fuhr der Zug.
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71 Uuuh, gruselig
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72 – 73 Manchmal wenn ich solche Aktionen bringe, hasse ich mein Leben :-/
Im Zug gab es automatische Ansagen auf Polnisch und Englisch. :-O Er fuhr eine gute Viertelstunde bis Muszyna, dort machte er Kopf. Nach einer guten halben Stunde hatten wir schon + 5. Am Fahrgastwechsel wird’s nicht gelegen haben, die Auslastung war am Sonntagmorgen zur Unzeit natürlich extrem niedrig.^^ Pünktlich und Polen passt halt einfach nicht zusammen. :p Die schöne Fahrt führte durch die südpolnischen Berge im Tal des Flusses Poprad, der anfangs die slowakische Grenze bildete. Hinter Nowy Sącz fuhr der Zug eine halbe Stunde ohne Halt, er verließ das Tal und kletterte auf schöner Panoramastrecke durch die Berge. Bis Tarnów waren nur zwei längere Abschnitte mit mehr als 70 km/h befahrbar, meist ging es noch langsamer voran. Nach knapp 3 h Fahrt verließ der Zug die Berge und erreichte kurz darauf Tarnów, ca. auf halber Strecke zwischen Krakau und Rzeszów. Bis hierhin war es für mich neue Strecke. Ab Tarnów ging es mit 160 km/h und auf die Minute pünktlich voran. Letzter Zwischenhalt vor Krakau war Podłęże, wo die Güterumgehung abzweigt. Wir blieben heute auf der Hauptstrecke, stoppten aber bald und machten es uns für mehrere min bequem, bis ein Artgenosse in Gegenrichtung davonbrauste. Weiter ging es durch eine langgestreckte Baustelle (mit Ausnahme der Bahnhofsbereiche durchgehend bis Krakau-Hbf.), wo das zweite Streckengleis fehlte und man nur mit 50 km/h vorankam. Immer wieder mussten wir warten, zwischenzeitlich hatten wir mal + 16. Wer braucht schon Baustellenfahrpläne, wenn man stattdessen Verspätung haben kann? Letztlich erreichten wir Krakau-Hbf. mit + 8. Die Fahrt hatte gut 4½ gedauert, in dieser Zeit ließen sich auch ganz andere Entfernungen zurücklegen als 227 km.^^
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74 Die grüne Grenze (bzw. blaue Grenze ;-) ) zwischen Polen und der Slowakei
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75 Nowy Sącz
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76 Such den Zug^^
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77 – 78 In den Bergen Südpolens
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79 Wir ließen das altertümliche Vehikel passieren
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80 Das Bahnhofsgebäude in Tarnów
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81 Unser Zügli ebendort (die Verspätung war mittlerweile aufgeholt, deshalb konnte ich beim 3-min-Halt raus^^)
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82 Kreuzung mit dem Artgenossen
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83 Bauarbeiten
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84 Gegengleis
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85 Überquerung der Weichsel in Krakau
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86 Endlich geschafft!
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87 Der Zugang ins Bahnhofsgebäude erfolgt über ein Shoppingcenter
Die verbliebenen 59 min Umsteigezeit reichten immerhin noch für einen schnellen Marsch zum Rynek, dem Stadtplatz, und zurück.^^ Zudem kauften wir noch etwas Verpflegung vor der Preisgrenze. ;-)
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88 Am Jan-Matejko-Platz findet man ein Universitätsgebäude und den Barbakan der Stadtbefestigung
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89 Denkmal für König Władysław II. Jagiełło vor dem PKP-Gebäude
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90 – 91 Trammen vor dem Landesregierungsamt
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92 Trammen vor der Barbakan und einem Gebäude der Universität
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93 Die Innenseite der Stadtmauer
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94 Die Altstadt-Seite des Florianstors
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95 Blick auf die Marienkirche
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96 Die Tuchhalle auf dem Hauptplatz Rynek gegenüber der Kirche
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97 Ein schöner Rücken kann auch entzücken
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98 Kirchturm & Tuchhalle
In Krakau trennten der Berlin-Express und ich uns wieder. Ich wählte für meine Weiterreise zunächst den Cracovia Richtung Prag mit Kurswagen nach Budapest. In Krakau-Hbf. gab es tatsächlich Ansagen auf Englisch :-O, entweder für meinen internationalen Zug oder die aus Warschau kommende Ente (hab nicht genau auf die Ansage geachtet).
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99 Interessante Kombi
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100 Zur Abfahrtszeit
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101 Die Prognose über „2 min Verspätung“ ist ungefähr genauso optimistisch wie ein Radio-Reporter, der im Verkehrsfunk von einem schlafenden Tier auf der Autobahn berichtet ;-)
Eine Minute vor Abfahrt kamen immerhin schon mal die Wagen, auf die sich nun riesige Gruppe aus Amerika und Asien stürzten.
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102 Die Eisenbahn, Symbol einer modernen Epoche…
Eine Lok kam erst über 10 min nach Planabfahrt. Die Japaner ggü. von mir wunderten sich, der Zug sollte doch schon längst abgefahren sein. Die verstanden überhaupt nicht, was los war. :D Ich weiß nicht, ob es wirklich Japaner oder Amerikaner waren, denn er redete mir ihr meist Englisch, sie mit ihm aber Japanisch. :-s Die Abfahrt war letztlich mit + 18. Aber irgendwie in die andere Richtung, als ich dachte.^^ Warum der Zug die langsame Strecke über Trzebinia nahm, weiß ich nicht, aber so konnte ich mit Trzebinia – Auschwitz noch ein paar mehr km neue Strecke abhaken. B-) Der ältere Zub sprach etwas Englisch, Russisch und Deutsch! Die Ansagen über Lautsprecher waren aber selbst im EC nur auf Polnisch.^^ Ich saß zunächst im Prager Zugteil. Die Japaner fragten den Zub, ob sie den Wagen wechseln müssen, wenn sie nach Prag wollen. Sie zeigten ihre bei der DB gekauften Reservierungen: Krakau – Bohumín und Bohumín – Prag, beide bezahlt. Der Zub schaute sich das ganze an und sagte dann nachdenklich auf Polnisch: „Sie haben doppelt bezahlt. Die Deutschen haben sie beschissen...“ Ich blieb mal lieber still.^^ Es war ein langsames Geruckel über alte, schlechte Schienen. Wer diese Strecke mal gefahren, weiß auch, warum hier so wenig Züge fahren: Die Fahrzeiten sind überhaupt nicht konkurrenzfähig… Für die ersten 50 km brauchten wir eine Stunde (und bauten dabei sogar noch Verspätung ab!), rund um Trzebinia kamen wir längere Zeit nur mit 30 km/h oder noch langsamer voran. Ab Auschwitz ging es immerhin etwas schneller vorwärts (wenn auch zwischendurch immer wieder 30er-Stellen), aber nicht sanfter.^^ Nach 2 h waren wir 70 km (Luftlinie) vorangekommen – auf einer Strecke, die eigentlich zu den wichtigsten europäischen Magistralen gehören sollte. Der Japaner meinte zu seiner Frau, er habe gerade gesehen, wie die Weichen noch per Hand umgestellt wurden. Ein JLV-Mensch ging durch den Zug antwortete einem anderen Touristen, er akzeptiere jede Währung, sogar Schwedische Kronen oder Schweizer Franken. Mensch, hätte ich ihn doch mal wegen meiner Weißrussischen Rubel gefragt. :D Ich bekam gleich zweimal eine ominöse SMS auf Englisch von einer polnischen Nummer, in der vor einem herannahenden Unwetter gewarnt wurde. Dabei sah es überhaupt nicht stürmisch aus, aber wenn es soweit gekommen wäre, hätte der Zug auch nicht wegrennen können.^^ Mit + 5 fuhr er über die Grenze, immerhin 13 min Verspätung abgebaut. Die planmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem polnischen Abschnitt lag bei rasanten 43,8 km/h… Und dafür ein Preis von stolzen 14 ct/km! Ich hatte Bohumín – München schon bei der DB online gekauft, ab PL über CZ & AT nach München war online nicht möglich. Deswegen hatte ich Krakau – Bohumín in Rzeszów gekauft. Eine Reservierung von Zebzrydowice (letzter Halt in PL) nach München war bei der DB sehr wohl möglich. :-s Nach Abfahrt in Zebzrydowice wechselte ich in den Budapester Zugteil. Just hinter der Grenze ging tatsächlich unvermittelt ein heftiger Wolkenbruch nieder.
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103 Ich glaube, die z-Taste klemmt :-s
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104 Einfach mal blind im Wahn auf die Tastatur gekloppt? Vergleiche auch hier ;-)
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105 Wenn meine Vermutung stimmt, hat man den Fehler zumindest wiederholt :-s
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106 Was ist das denn für ein fancy Teil? Und ist es drinnen so unbequem, wie ich befürchte?^^
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107 Nicht mehr Polen ;-)
Eine Viertelstunde hinter der Grenze war Bohumín erreicht, wo die Budapester Kurswagen vom Rest des Zuges getrennt wurden, auf ein anderes Gleis rangiert wurden und an den aus Warschau gekommenen Báthory gekoppelt wurden, der gerade auf gleiche Weise seine Kurswagen nach Prag losgeworden war. Anschließend gab es eine manuelle Ansage, sogar auf Englisch, und der Zub entschuldigte sich sogar für die 10-minütige Verspätung. :-O Ich war auf dem Weg ins ungarische Restaurant, während der Zug gerade in Ostrava einfuhr. Meine Fresse, hier stürmten ja Massen auf ihn ein. Nach dem frühen Aufstehen dachte ich, es sei doch schon Abend, aber es war ja erst kurz nach 14 Uhr. :D Ich drängte mich bis zum Restaurant. Die Kellnerin ignorierte mich lange konsequent, einen Tresen gab’s nicht. Irgendwann winkte ich sehr auffällig zu, das war ihr auch wieder nicht recht, auf jeden Fall kam irgendwas nicht allzu freundlich Klingendes auf Ungarisch zurück.^^ Dafür kam mein Essen blitzschnell, was mir neidische Blicke von allen Seiten einbrachte. :p Ich aß Marharpörkölt galuskaval (oder auch einfach: Gulasch mit Nockerln^^). Dann kämpfte ich mich durch die Massen zurück zu meinem Platz. In Deutschland wäre dieser Zug schon längst geräumt worden, „bis zum Sinken überladen“ wäre massiv untertrieben... Die Tschechen sollten noch ein paar eigene Verstärkerwagen dranhängen. In Bohumín könnte das eh gleich beim Rangieren mit machen, in Břeclav hatte die Fuhre eh 12 min Aufenthalt, das reicht doch locker, um die wieder abzumachen. In Anbetracht der aktuellen Verspätung konnte sogar der Anschluss in Břeclav warten, ohne dass mir das was bringen würde. Denn dann wäre der so spät in Wien, dass der Anschluss dort wohl nicht warten würde. :D Während ich solche Überlegungen anstellte, fuhr der EC durch den Lieblings-Ort des Corona-Virus: Huštěnovice… Mit + 13 erreichten wir Břeclav. Beim hiesigen Anschluss hätte ich von allen Anschlüssen der Tour am meisten darauf gewettet, dass er warten würde. Es wären nur 5 min gewesen... PKP kann man ausschreiben mit: Praust Keinesfalls Pünktlich. Und ČD mit: Čekat Dlouho (Lange Warten) – wenn jemand etwas Entsprechendes auf Deutsch findet, immer her damit. ;-)
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108 Bohumín: Der Zugteil aus Warschau…
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109 …fährt weg.
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110 Da kommt erstmal etwas Anderes. Warum hat die Rangierlok eigentlich vier Wagen im Schlepptau?
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111 Blick über den Bahnhof
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112 Schlechtes Vorbild -.-
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113 Schienenblick während des Rangierens
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114 Nun standen wir am Hausbahnsteig
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115 Rangieren geschafft
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116 Der Lohn für den schwierigen Weg
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117 Korrespondenz… Kotz!
Jetzt durfte ich mitm Regio nach Wien fahren, na toll. Anders käme ich ja heute nicht mehr nach München, 18:30 Uhr ist ja schon die letzte Verbindung. Es hatte was, ganz vorne am offenen Fenster zu sitzen und dem Stier beim Singen zuzuhören. Die Fahrt zog sich gefühlt immens.^^ Anderthalb Stunden dauerte sie, im RJ wäre es eine knappe Stunde gewesen. Anders als der Fernverkehr fuhr der Regio über die Wiener Stammstrecke. Immerhin, die Strecke von Wien-Lustenau nach Wien-Floridsdorf kannte ich noch nicht, noch ein paar neue km.^^ Nach Berlin – Kostrzyn war es die zweite Fahrt dieser Tour, die sowohl pünktlich begann als auch pünktlich endete.^^
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118 Dann eben so -.-
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119 Alter Wagen
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120 In Břeclav musste der Rosinenpicker noch auf uns warten…
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121 …doch am nächsten Bahnhof Bernhardsthal ließen wir ihn vorbei. Klingt logisch.^^
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122 Letzter Blick auf die Slowakei in Form der Kleinen Karpaten
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123 Reise rund um die Slowakei :D
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124 Überquerung der Donau in Wien
Die halbe Stunde in Wien ging schnell rum, zumal ich ja unten ankam und der aus Budapest kommende Railjet dort 12 min Aufenthalt hatte. Da ich die Weststrecke inzwischen sehr gut kenne, vertiefte ich mich in meinen Laptop. Es war eine ereignislose Railjet-Fahrt. Es ist egal, wo ich die deutsche Grenze überquere – jedes Mal ist meine Reaktion danach: Meine Fresse, ist das Handy-Netz hier beschissen... -.- In Traunstein erhielt ich die Roaming-Info für Österreich. :D Auf Höhe des Chiemsees kam doch noch ein Zub. Ach schade, ich dachte schon, ich schaffe es ohne Fahrkartenkontrolle von Wien bis München.^^ Es gab kein Wort zu meiner nicht eingehaltenen Zugbindung ohne entsprechenden Nachweis, der Zub knipste das Ticket einfach. :D Naja, bei zwei knappen Umstiegen ist ja mindestens plausibel, dass ich später dran war.^^
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125 Die hintere Hälfte dieser Düse brachte mich weiter
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126 Salzburg in der Abenddämmerung
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127 Wuuusch!
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128 Wieder in Schland :-C
Der Railjet war durchweg pünktlich – auf dieser Tour fast schon exotisch.^^ 15 h war ich heute Zug gefahren, für 1.100 km. Immerhin hatte ich 8.000 Schritte geschafft, das ist gut doppelt so viel, wie ich an manchen Büro-Tagen schaffe. :D (von der Zahl während des Lockdowns im März/April wollen wir gar nicht erst reden :-/ )
Der Railjet war übrigens das einzige Fahrzeug von DB Fernverkehr, mit dem ich mehr als zweimal in Schland gefahren bin und stets pünktlich war, neun Fahrten hatte ich bis dahin mit diesem Vehikel absolviert. [Inzwischen stimmt das mit der Pünktlichkeit auch nicht mehr… -.-]
Die Statistik ist ohne die S-Bahn Berlin und ohne die Strecke von Wien-Floridsdorf nach Wien-Hbf.
Von den zwölf Fahrten meiner Tour erreichten fünf ihr Ziel pünktlich (d. h. maximal + 4 in der Ankunft). Das ergibt glorreiche 42 % Pünktlichkeit. :D Die Abfahrten waren in Summe um 44 min verspätet, die Ankünfte um 158 min (plus zwei Anschlussverluste). Von den fünf pünktlichen Fahrten waren allerdings drei nach Anschlussverlusten. Und die anderen beiden mit verspäteter Abfahrt. Keine einzige Fahrt verlief also wie geplant. -.-
Das Spektakel dauerte 35:27 h plus 4:16 h für Zwischenhalte. Das ergibt im Schnitt lange 3:18 h pro Fahrt.
3.049 km hatte ich zurückgelegt, davon ca. ein Drittel auf „Neuland“. In DE waren es 838 km, in PL 1.285 km, in der Slowakei 320 km, in CZ 215 km sowie 391 km in AT.
Das ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 86,0 km/h. Ohne die Fahrt über die RbTW sähe es nicht so rosig aus, denn in Deutschland lag die Ø-Geschwindigkeit bei 132,2 km/h, in PL bei 68,5 km/h, in SK bei nur 64,7 km/h, 102,2 km/h in CZ & in AT waren es 117,3 km/h.
Der ganze Spaß kostete 132,28 €, also 4,3 ct/km :D (und hier ist das FGR-Geld der Hinfahrt noch nicht drin!).
Ich befürchte, das war bereits mein letzter Bericht aus der Slowakei. Zwar war ich seitdem noch einmal im Land, aber mittlerweile geht dort wirklich nur noch ums Einsammeln selten befahrener Nebenstrecken. :D Ich denke, das ist zu unspannend, um es hier hochzustellen.^^ Zumal das ja auch einen Heidenaufwand macht… Aber falls wir im Winter wieder ein paar Monate daheim hocken, überlege ich mir das nochmal. ;-)
Der Bericht meiner nächsten Reise wird vsl. erst gegen Ende des Monats erscheinen.
Es grüßt wie immer
Das Krümelmonster
--
Was Du suchst, ist in Dir. Ansonsten ist es im Kühlschrank. Oder in der Kekspackung. :)
Meine alten Reiseberichte (inkl. Bildern) verschicke ich gern per Email - bitte per Direktnachricht melden!
gesamter Thread:
- Polentour -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:47
- Polentour -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:47
- Polentour mit SK-Anteil -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:48
- Polentour -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:48
- Polentour ohne Verspätungen -
kllaas,
07.07.2020, 16:50
- Ui, äußerst exotisch! (-: - Krümelmonster, 07.07.2020, 21:24
- Polentour ohne Verspätungen -
kllaas,
07.07.2020, 16:50
- NL-Triebwagen in Polen. -
Oscar (NL),
09.07.2020, 17:14
- NL-Triebwagen in Polen. -
Krümelmonster,
09.07.2020, 21:12
- NL-Triebwagen in Polen. -
Oscar (NL),
10.07.2020, 08:09
- NL-Triebwagen in Polen. - Krümelmonster, 10.07.2020, 11:40
- NL-Triebwagen in Polen. -
Oscar (NL),
10.07.2020, 08:09
- NL-Triebwagen in Polen. -
Krümelmonster,
09.07.2020, 21:12
- Polentour -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:48
- Polentour mit SK-Anteil -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:48
- Polentour -
JeDi,
05.07.2020, 14:19
- Polentour - Krümelmonster, 06.07.2020, 13:02
- VBB im Vorverkauf -
EC 178,
06.07.2020, 14:52
- VBB im Vorverkauf - Krümelmonster, 07.07.2020, 21:24
- Polentour -
A-W,
08.07.2020, 03:04
- Polentour - Krümelmonster, 09.07.2020, 16:48
- Polentour -
Krümelmonster,
05.07.2020, 13:47