Dieseln unter Fahrdraht!? (Allgemeines Forum)

Christian_S, Mittwoch, 06.05.2020, 12:26 (vor 2145 Tagen) @ Proeter

Hi!

Es wird dann neue Linien bzw andere Verknüpfungen geben.

Wie viele Züge enden denn eigentlich in Hertzliya oder Ashkelon? Sind nicht die meisten dort verkehrenden Fahrten bis Haifa bzw. Be'er Sheva durchgebunden?

In Herzlia endet schon eine Linie. Zukünftig wird der Bahnhof Wendepunkt der elektrischen Linie Jerusalem - Flughafen - Tel Aviv - Herzlia, da in Tel Aviv einfach keine ausreichenden Bahnsteigkapazitäten zum Wenden vorhanden sind. Zumal bis Herzlia ein erhebliches Verkehrsbedürfnis herrscht.

Auch Ashkelon ist Endpunkt z.B. jener Linie aus Richtung Tel Aviv via Lod und Rehovot, also jener künftig elektrisch betriebenen Linie.

Das Konzept ist hier ja eher so: die langlaufenden Linien via Naharija-Modi'in und Naharija-Be'er Sheva halten im Norden und Süden/Osten oft bzw fast überall, in der Mitte des Laufweges dagegen nur an wenigen Bahnhöfen. Da gibts dann andere Linien via z.B. jene nach Binjamina oder jene nach HaRishonim, die alle Zwischenstationen bedienen und an bestimmten Bahnhöfen Anschlüsse an die langlaufenden Züge bieten.
Künftig wird man die Linien, je nach Stand der Elektrifizierung, halt zeitweilig anders verknüpfen.


Kann mir kaum vorstellen, dass man demnächst in Israel anfängt, innerhalb des Zuglaufs umzuspannen :-).

Das eher nicht ;-) Man ändert eher die Linienverknüpfungen.


Klar verstehe ich, dass man nicht alles auf einmal machen kann. Aber warum baut man nicht erstmal den Draht bis Haifa oder Be'er Sheva, bevor man scheibchenweise sternförmig von T.A. aus expandiert?

Für die Expresslinie Jerusalem - Tel Aviv reicht Herzlia als Endpunkt zunächst aus. Weiter nach Norden gibts ja weiterhin die dieselbespannte Linie Modi'in - Naharija, die auch am Flughafen hält und somit Direktverbindungen ermöglicht.

Viele Grüße aus dem heute eher bewölkten Haifa


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